Test + Technik
Der Rav4 zeigt typische Toyota-Stärken

Als Toyota 1994 den Rav4 einführte, schuf der Konzern einen Wegbereiter eines neuen Trends. Als „Softroader“ ist der Rav4 der Urahn all jener Modelle, die wie Offroad-Fahrzeuge aussehen, aber am besten auf der Straße aufgehoben sind.

dpa/gms STUTTGART. Als Toyota 1994 den Rav4 einführte, schuf der Konzern einen Wegbereiter eines neuen Trends. Als „Softroader“ ist der Rav4 der Urahn all jener Modelle, die wie Offroad-Fahrzeuge aussehen, aber am besten auf der Straße aufgehoben sind.

So ungewöhnlich das Konzept zunächst auch war, die Technik des Autos zeigt laut der Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart auch nach Jahren typische Toyota-Stärken: hohe Zuverlässigkeit und wenige Mängel.

Angeboten wurde die bis zum Jahr 2000 gebaute erste Generation des Rav4 in mehreren Versionen. Neben dem Zweitürer gab es das Cabrio und den Kombi-ähnlichen Viertürer. Zu den Merkmalen aller Rav4 dieser Zeit gehört der Allradantrieb. Bei der im Jahr 2000 eingeführten zweiten Generation wird wegen des vorrangigen Einsatzes auf der Straße auch eine einfachere Ausführung mit Frontantrieb angeboten.

Zu den Vorzügen des Toyota zählt laut Dekra neben seiner hohen Zuverlässigkeit das „ordentliche Fahrverhalten“ auf der Straße. Kunden mit dem Wunsch nach Ausflügen in härteres Gelände sollten den Rav4 aber nicht als erste Wahl ansehen. Zwar ist er auch auf ungemütlichen Feldwegen noch durchaus zu Hause, für den echten Einsatz über Stock und Stein ist er aber nicht gemacht.

Das Motorenprogramm ist begrenzt. Die erste Modellgeneration trieb ein 94 kW/128 PS starker Benziner an. Im Jahr 2000 wurde das Angebot erweitert. Bei den Benzinern besteht die Wahl zwischen 92 kW/125 PS und 110 kW/150 PS, auch ein Diesel mit 85 kW/116 PS arbeitet nun unter der Motorhaube.

Bei den Hauptuntersuchungen ist der Rav4 laut Dekra ein typischer Vertreter der für ihre geringe Anfälligkeit bekannten Marke Toyota. Fast 90 Prozent der Autos absolvieren die erste Hauptuntersuchung nach drei Jahren ohne Mängel. Bei den sechs und sieben Jahre alten Fahrzeugen erhalten noch 72 Prozent ohne erkennbare Mängel die neue Plakette. Etwas häufiger sind bei älteren Rav4 Beleuchtungsdefekte.

Auf dem Gebrauchtmarkt sind für einen Rav4 aus dem ersten Baujahr 1994 noch etwa 4 200 Euro fällig. Einen fünftürigen Kombi von 1999 gibt es laut Schwacke-Liste für etwa 9 000 Euro. Gleich alte Cabrios kosten je nach Ausstattung zwischen 8 300 und 9 400 Euro. Ein Diesel der neuen Generation aus dem Jahr 2003 kostet ab etwa 17 600 Euro.

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