Ein Blick in die Pannenstatistik
Erfolg in zweiter Generation: Der Mini von BMW

Den Mini gibt es im Grunde doppelt: Mal ist mit dem Begriff der Ur-Mini gemeint - jener Kleinwagen, der über Jahrzehnte gebaut wurde. Mal geht es aber auch um den „neuen“ Mini, mit dem BMW den Mythos vom britischen Kleinwagen-Urgestein wiederbelebt.

dpa/tmn HANNOVER. Den Mini gibt es im Grunde doppelt: Mal ist mit dem Begriff der Ur-Mini gemeint - jener Kleinwagen, der über Jahrzehnte gebaut wurde. Mal geht es aber auch um den "neuen" Mini, mit dem BMW den Mythos vom britischen Kleinwagen-Urgestein wiederbelebt.

Dieser Mini gilt mit seiner rundlichen Form und den formalen Anklängen an den Vorgänger als gelungenes Beispiel für Retro-Design. Außerdem hat sich das Auto zum regelrechten Modeartikel gemausert, für den auch gebraucht vergleichsweise hohe Preise gezahlt werden. Bei den Hauptuntersuchungen des TÜV schneidet er aber nicht mit Bestnoten ab.

Die Sachverständigen stellen an Mini-Modellen laut Tim Kreitlow vom TÜV Nord in Hannover unter anderem vergleichsweise oft ein erhöhtes Spiel der Lenkung fest. Als standfest erweisen sich aber Achsen und Antriebswellen. Typische Mängel sind zudem Ölundichtigkeiten an den Motoren aus Chrysler-Produktion. Häufig bemängelt wird auch die Beleuchtungsanlage. Die Auspuffanlage und die Wirkung der Handbremse sorgen ebenfalls für Mängelvermerke bei den Hauptuntersuchungen.

Auf den Markt kam der neue Mini 2001. In den Folgejahren wurde die Modellpalette Stück für Stück erweitert. So erschien 2002 der sportliche Cooper S, 2003 folgte der Mini One D. Ein weiterer Schritt bei der Erweiterung des Modellangebotes war im Frühjahr 2004 die Einführung des Mini Cabrios. Mittlerweile ist die zweite Generation des neuen Mini auf dem Markt, die es auch als Kombi gibt.

Das Motorenangebot beschränkt sich auf eine überschaubare Zahl. Die Basis bildeten zunächst 66 kW/90 PS im Mini One, der Cooper leistete 85 kW/115 PS, und der Cooper S kam auf 125 kW/170 PS. Diesel gab es mit 55 kW/75 PS und 65 kW/88 PS. Mittlerweile finden sich auch sportliche "Cooper Works"-Ausführungen im Angebot, deren Motoren auf bis zu 155 kW/212 PS kommen. Jüngere Diesel leisten 80 kW/110 PS.

Günstig ist ein Mini sowohl neu als gebraucht nicht: Für einen frühen Mini One aus dem Jahr 2001 müssen laut Schwacke-Liste noch 7 100 Euro gezahlt werden. Einen Mini Cooper des Baujahres 2002 gibt es erst ab 9 400 Euro. Rund 10 000 Euro sind für einen Mini D One aus dem Jahr 2005 einzuplanen. Ein 2004 gebautes Mini Cabrio "Cooper S John Cooper Works Kit" wird für 22 900 Euro gehandelt.

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