Opel Cascada im Handelsblatt-Test
Liebe auf den zweiten Blick

Viele denken, Opel baue solide, aber langweilige und wenig hochwertige Autos. Spätestens wer das Cabrio Cascada gefahren ist, muss dieses Vorurteil revidieren. Denn das bringt einen Hauch von Luxus in die Mittelklasse.
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DüsseldorfDas ist die ultimative Herausforderung: Stell‘ dir vor, du bekommst für zwei Wochen ein Cabrio geliehen und es ist die komplette Zeit Dauerregen. Naja, nicht komplett. Für eine halbe Stunde konnte ich mit offenem Dach fahren, bei immerhin 14 Grad Celsius Lufttemperatur.

So viel vorweg: Der Opel Cascada hat den Test trotzdem bestanden. Aber nun der Reihe nach.

Schon zwei Wochen vorher ging das Maulen los. „Was? Wir fahren mit dem Cabrio? Da ist doch auf den Rücksitzen bestimmt kein Platz. Und Gepäck können wir auch nicht mitnehmen.“ Wenn man mit Frau und zwei fast erwachsenen Töchtern über ein verlängertes Wochenende von Köln nach Hamburg fährt, sollte man sich in der Tat gut überlegen, mit welchem Auto man fährt. Ich wagte das Experiment.

Erstaunlicherweise löst das neue große Cabrio von Opel bei den meisten Menschen keine Liebe auf den ersten Blick aus. Dabei haben sich die Designer so viel Mühe gegeben, dem Auto eine elegante und gefällige Linienführung zu geben. Doch offenbar fehlt das gewisse Etwas, denn kaum jemand guckt.

Lob für das Design kommt immer erst auf Nachfrage. Erschwerend kommt hinzu: Der Name Cascada hat seit dem desaströsen Abschneiden der gleichnamigen, mäßig talentierten Disco-Combo beim Eurovision Song Contest nicht den besten Klang. Doch davon sollte man sich besser nicht abschrecken lassen.

Denn die erste positive Überraschung kommt schon beim Beladen. Das Gepäck für vier Personen lässt sich ohne Probleme im Kofferraum verstauen, Koffer, Taschen, Jacken, Handtaschen – keiner muss sich beschränken. Das Gepäckabteil hat ein Volumen von 380 Litern bei geschlossenem Verdeck. Und auch oben ohne passt bei 280 Litern noch mehr als eine Sporttasche rein.

Kommentare zu " Opel Cascada im Handelsblatt-Test: Liebe auf den zweiten Blick"

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  • @ TraurigerOpelFahrer Nun hören Sie mit Ihrem Unsinn auf. Bei Opel Häusler in München steht kein Cascada, der die von Ihnen beschriebenen Mängel aufweist. Außerdem gab es in den vergangenen vier Wochen keinen Kunden / Interessenten, der auf Mängel an einem Vorführwagen hingewiesen hat. Ihre Aussagen sind somit falsch und geschäftsschädigend, wie schon der Nutzer "Reporter" festgestellt hat. Der Sinn Ihrer Kommentare, vermutlich sind Sie auch Sieg-Fried, dürfte jedem klar sein.

  • @reporter
    von trauerigeropelfahrer

    Ich erschauere vor Ihro Wichtigkeit und gebe kleinlaut zu, die Unwahrheit gesagt zu haben. Nie nicht werde ich wieder solch Böses tun und Opel fürdar in Ehren halten. Habe Angst vor Ihrer frankophilen Gebildetheit und Ihro Gnaden Juristerei-Drohungen.

    ad primum: Ich fahre seit 35 Jahren Opel und freue mich über jede Karre, die diese arme, ehrliche Haut noch verkauft. Auch über Cascadas aus Gleiwitz.
    ad secundum: Damit nicht nur eine jetzt gebeutelte Käuferschicht aus gebeutelten Staaten (Bonzen kaufen halt andere Marken - und sie haben auch in Krisenzeiten Kohle)Opel kauft, sondern auch diejenigen, die auch mehr als die 26TD€ Durchschnittspreis für ein Auto auf dem deutschen Markt zahlen können.
    ad tertium: Die ganzen steuerlich und imagegedopten Karren, die nicht auf Privatkäufer zugelassen werden (Benz, Audi, BMW) subventioniere ich jeden Monat mit ca. 50%. Ein Hoch auf Ford Germany und Opel Europe (und Dacia, etc.). Ich weiss gar nicht, ob Daimler immer noch der größte Empfänger von Forschungssubventionen in GER ist; zumindest war der Daimler das jahrzehntelang.

    Genug Kinderkram: Opel darf nicht Minimalbeträge einsparen, die bereits auf den ersten Blick den Billigheimer offenbaren, wenn die anderen 95% i.O. sind. Das ist den Testern aufgefallen; ich habe mich dann persönlich davon überzeugt. Ich kann Opel nur die Daumen drücken und hoffen, dass sie die Kurve kriegen.
    Und dass die Polen genauso gute oder bessere Autos wie die Deutschies bauen, halte ich für ein Gerücht, dass nur in EINEM Köpfchen grassiert. Paar hundert Millionen Chinesen, Amerikaner und Europäer sehen es anders.
    Viel Spaß mit dem Cascada und viel Vergnügen beim Telefonat mit Opel Häusler, der im übrigen einen guten Ruf in München hat.

  • @TraurigerOpelFahrer Sie ziehen wohl alle Register, nun führen Sie auch noch an, dass er nicht in Deutschland gebaut wird. Ich glaube, dass Sie ein Claqueur sind, der hier Stimmung machen will. Den von Ihnen genannten Opel-Händler, immerhin einer der größten in Bayern, werde ich kontaktieren. Es ist definitiv nicht so, wie Sie den Cascada hinstellen. Mal' sehen was man gegen Ihre schon geschäftsschädigenden Äußerungen machen kann, wenn die von Ihnen genannten Mängel nicht vorhanden sind. Auch für das Autohaus sind solche Äußerungen geschäftsschädigend.

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