Jeep Cherokee
Alles wird anders

Mit dem neuen Cherokee bringt Jeep zunächst in den USA ein Mittelklasse-SUV auf den Markt, der fast alles anders machen soll als der Vorgänger: vom Design über die Plattform bis zu den Motoren.
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Frankfurt am MainDer Jeep Cherokee gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Geländewagen-Modellen der Welt. Die erste Generation startete 1984. Drei weitere folgten, bis der Cherokee 2011 in Deutschland dann auslief. In den USA läuft er seit 2001 unter dem Namen "Jeep Liberty". Das Mittelklasse-SUV wird auf der New York Auto Show (29. März bis 7. April) sein Debüt geben und in seiner Klasse bezüglich Leistung und Fahreigenschaften an der Spitze liegen; und beim Verbrauch ist Einsparpotential von rund 40 Prozent denkbar. Das Chrysler Werk in Toledo in den USA fertigt das neue Modell, das im dritten Quartal 2013 zu den US-Händlern kommt. Der Marktstart für Europa steht noch nicht fest.

Um seinen Mitbewerber wie dem Range Rover Evoque, dem Audi Q3 oder dem BMW X1 ernsthaft Konkurrenz zu machen, muss der Cherokee deutlich moderner daherkommen. Erste Fotos künden von einer gelungenen Mission. Der nach dem größten nordamerikanischen Indianerstamm benannte SUV wirkt deutlich abgerundeter und aggressiver.

Zur Technik schweigt sich der Hersteller aus. Es gilt als sicher, dass der neue Cherokee auf jener Plattform des Fiat Konzerns basiert, auf der auch der Dodge Dart und die Giulietta von Alfa Romeo erhält. Der neue Jeep erhält statt der Starrachse des Vorgängers nun Einzelradaufhängung. Als Motorisierungen dienen ein Zweiliter-Diesel mit einer Leistung von etwa 125 kW/170 PS und ein Sechszylinder-Benziner mit 3,2 Litern Hubraum und 198 kW/270 PS Leistung aus dem Fiat-Regal. Beide Motoren koppelt der Hersteller mit der neuen Neungang-Automatik von ZF. Die Basis-Modelle stattet Jeep mit Frontantrieb aus. Eine Allrad-Version wird es natürlich auch geben. Damit der jüngste Cherokee, wie alle anderen Jeeps, fit für den legendären "Rubicon Trail" ist. Die anspruchsvolle Offroad-Strecke über 40 Kilometer in der Sierra Nevada, ein historischer amerikanischer Postweg zwischen dem Lake Tahoe und Georgetown, gilt bei allen Offroadern seit jeher als die Messlatte für höchste Geländegängigkeit.

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