Mercedes C-Klasse Cabrio 250 d
Für spontane Sommer geeignet

Cabrio-Fahren mit geöffnetem Dach ist im Sommer 2017 eine Sache des Timings. Man muss die Lücken zwischen den Regenschauern abpassen und gleich nutzen. Und man braucht ein Dach wie das des C-Klasse-Cabrios.
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Seit vergangenem Herbst erweitert das Cabrio die Modellreihe der C-Klasse um die siebte Variante. Gleichzeitig ist das ab 42.727 Euro (C 180) erhältliche Cabrio die günstigste Möglichkeit im Mercedes-Angebot, bis zu vier Personen gleichzeitig Zugwind und dem Vergnügen des Oben-offen-Fahrens auszusetzen. Weniger Geld wird zurzeit im Sternen-Portfolio nur für den SLC oder den Smart mit Rolldach – beides aber nur Zweisitzer – fällig.

Cabrio-Fahren mit geöffnetem Dach war und ist im Sommer 2017 eine Sache des Timings. Man muss einfach die Lücken zwischen den Regenschauern finden und gleich nutzen. Gut wenn das Öffnen und Schließen des Verdecks schnell von statten geht. Beim C-Klasse Cabrio war das zum Glück kein Problem. Innerhalb von 20 Sekunden und bis Tempo 50 funktioniert dieser Vorgang.

Jeder noch so kleine Sonnenstrahl wurde so eingefangen. Das perfekt abgestimmte Zusammenspiel der einzelnen Verdeckteile war zudem immer wieder ein Schauspiel. So geht Verdeckbau. Und beim Studieren der kompliziert wirkenden Abläufe weiß man, warum das Cabrio rund 7000 Euro teurer ist als das Coupé.

Regnete es jedoch wie so oft nur einmal am Tag und zwar durchgehend von morgens bis abends, zeigte sich das Verdeck ebenfalls von seiner guten Seite. Alles dicht; die Stoffmütze trotzte auch heftigen und langanhaltenden Sturzbächen von oben. Und wenn es zwar halbwegs trocken, dafür aber ziemlich kühl war? Ebenfalls kein Problem. Auch dann kann man sich getrost frischen Wind um die Nase wehen lassen. Dank Nackenfön und einer Klimaanlage mit entsprechend ausgerichteten Luftzügen an die empfindlichen Körperpartien kommt auch bei kühleren Bedingungen angenehmes Cabriogefühl auf.

Mercedes weiß halt, was seine vermutlich nicht ganz jungen Käufer zu schätzen wissen. Schließlich sollen die im Alter zunehmenden Zipperlein nicht durch zu kühle und zu wilde Luftzüge größer werden. Selbstverständlich sind die Annehmlichkeiten nicht umsonst. Rund 1300 Euro sollte dem Käufer der Erhalt des eigenen Wohlbefindens Wert sein.

Apropos Geld: Unser Testwagen fuhr als 250 d mit 150 kW/204 PS vor und kostet somit mindestens 52.723 Euro. Damit lag das Fahrzeug preislich fast 3000 Euro über dem vergleichbaren Benziner (C 250 mit 155 kW/211 PS). Die Frage, warum man ein Cabrio jedoch als Diesel fahren sollte, erschloss uns nicht. Sicherlich: Der 2,1-Liter-Vierzylinder-Selbstzünder überzeugt in anderen Mercedes-Modellen wie zum Beispiel im SUV GLC durch seine Durchzugskraft und Sparsamkeit. Allerdings verheimlicht er auch dort nie sein Verbrennungsprinzip und erinnert akustisch durch mehr oder weniger lautes Nageln daran.

Dies tat (natürlich) auch der Motor im Testfahrzeug. Da half auch nicht das ansonsten gut Außengeräusche abschirmende Akustikdach, das typische Dieselgeknurre war auch bei geschlossenem Dach nicht zu überhören – geschweige denn beim geöffneten Dach. Irgendwie drängte sich der Eindruck auf, der Motor träumte davon, einen beladenen Anhänger ziehend seine Vorteile unter Beweis stellen zu wollen. Dieser Traum war so realistisch wie das Herbeisehnen eines stabilen Hochs. Beim SLC hat Mercedes das Aggregat mittlerweile aus dem Programm genommen.

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Für spontane Sommer geeignet

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Stilvolles Interieur

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Technische Daten

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  • Ich liebe Mercedes. ein wunderbares Auto, das zwar aussieht wie ein Oldtimer, doch es ist neu und hat eine super gute Verarbeitung, fast so gut wie SEAT oder Fiat. Dazu dann noch ein supertolles Image aus einer Zeit, die mit dem Elchtest beendet wurde. Sympathisch ist mir auch, dass Mercedes beim Diesel genau so betrogen hat, wie alle anderen Diesel-Hersteller. So etwas macht nur menschlich und man sieht, Mercedes passt sich an.

    Ich finde, wer so ein wunderbares Auto fahren will, der sollte schon bereit sein, 30-80% mehr zu bezahlen, als bei einem vergleichbaren Audi oder Skoda.

  • Ich liebe Mercedes. ein wunderbares Auto, das zwar aussieht wie ein Oldtimer, doch es ist neu und hat eine super gute Verarbeitung, fast so gut wie SEAT oder Fiat. Dazu dann noch ein supertolles Image aus einer Zeit, die mit dem Elchtest beendet wurde. Sympathisch ist mir auch, dass Mercedes beim Diesel genau so betrogen hat, wie alle anderen Diesel-Hersteller. So etwas macht nur menschlich und man sieht, Mercedes passt sich an.

    Ich finde, wer so ein wunderbares Auto fahren will, der sollte schon bereit sein, 30-80% mehr zu bezahlen, als bei einem vergleichbaren Audi oder Skoda.

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