Neunte Generation im Fahrtest
Der Honda Civic bleibt eigenständig

Die neunte Generation des Honda Civic zeigt sich im Detail verbessert und bleibt optisch durchaus individuell. Das sichere Fahrverhalten des Fünftürers überzeugte bei ersten Testfahrten in Spanien.
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MalagaOptisch verfeinert, mit verbesserter Ausstattung und deutlich sparsamer als bisher präsentiert sich die inzwischen 9. Generation des Honda Civic. Der kompakte Fünftürer - ein Dreitürer wird nicht mehr angeboten - rollt Anfang nächsten Jahres zu den Händlern. Mit einem Preis von 16.950 Euro kostet die Einstiegsversion nur 160 Euro mehr das aktuelle Modell.

Obwohl an dem sportiv-futuristischen Design der 4,30 Meter langen Schräghecklimousine nur behutsam gefeilt wurde, haben die Honda-Ingenieure es geschafft, die Aerodynamik wesentlich zu verbessern. Strömungsoptimierte Karosserieelemente, ein verkleideter Unterboden sowie eine automatische Luftklappensteuerung beim Diesel reduzierten den cW-Wert auf 0,27.

Innen überzeugt der geräumige VW-Golf-Konkurrent wie schon sein Vorgänger durch seine variable, aus dem kleineren Bruder Jazz bekannte Rückbank. Der Clou: Die Sitzflächen der im Verhältnis 60:40 teilbaren Fondsitze können wie die Bestuhlung im Kino gegen ihre Lehnen geklappt werden, dann passt sogar ohne Probleme ein Mountain-Bike (mit abmontiertem Vorderrad) hinter die Vordersitze.

Selbstverständlich lässt sich die Rückbank auch mit einem Handgriff komplett umlegen und gibt eine ebene Ladefläche frei. Hinter der weit aufschwingenden Heckklappe steht laut Honda mit 401 Litern bis 1.378 Litern das größte Gepäckvolumen im Segment zur Verfügung - weitere 76 Liter verschwinden in einem Fach unterhalb des Kofferraumbodens.

Einige Kritikpunkte des Vorgängers hat Honda ausgemerzt. Für einen besseren Durchblick nach hinten haben die Designer das Heckfenster und die dritte Bremsleuchte tiefer angesetzt und damit das Sichtfeld etwas vergrößert. Die Bedienelemente im hochwertigen und ansprechend gestalteten Cockpit wurden hinsichtlich besserer Ergonomie neu positioniert, das Lenkrad ist jetzt weniger überfrachtet.

Unter der Haube arbeiten die aus dem Vorgänger bekannten Vierzylindermotoren; mit neuen Motoren ist frühestens Ende nächsten Jahres zu rechnen.

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