Stachelhaus testet den Audi RS4
Das „metrosexuelle Auto“

Hewlett-Packard-Geschäftsführerin Regine Stachelhaus ist begeistert vom Audi RS4. Die „Managerin des Jahres 2005“ setzt sich engagiert für die Gleichberechtigung der Frau im Berufsleben ein - und sieht den RS4 nicht als reines Männer-Auto.

STUTTGART. Regine Stachelhaus träumt von ihrem Wunschauto. „Schwarz wäre besser und dann noch die Kombi-Variante!“ Die Top-Managerin von Hewlett-Packard Deutschland stellt beim Weekend-Journal-Autotest ganz pragmatische Überlegungen an, während sie der androiden Stimme des Navigations-Gerätes im Audi RS4 aus Böblingen heraus Richtung Autobahn folgt.

Der Testwagen kommt in knalligem Rot daher. Und in dieser Farbe wirkt selbst eine an sich auf den ersten Blick brave Familienkutsche wie ein Audi der Baureihe 4 auf Krawall gebürstet: Mächtige 19-Zoll-Räder, ausgestellte Kotflügel und eine die Potenz nicht versteckende Doppel-Auspuffanlage – in einer schwarzen Karosserie wirkt das alles noch gediegen.

Aber das Rot unseres Testwagens fordert die Ferraris dieser Welt zum automobilen Wettkampf geradezu heraus. „Dabei ist das Auto alles andere als ein Blender“, sagt Stachelhaus und beweist Sachkenntnis. „So weit ich informiert bin, hat der RS4 weit mehr als 400 PS und zudem Quattro-, also Allrad-Antrieb.“

420 PS um genau zu sein, 430 Newtonmeter Drehmoment und einen V-8-Motor, der auch einem Modell aus Zuffenhausen durchaus das Fürchten lehren kann. Ein Kraft-Auto für „die Power-Frau“ also. So jedenfalls wird die Managerin des IT-Unternehmens bezeichnet. Immerhin bringt sie eine dreiköpfige Familie mit zwei Hunden und Führungsposition in einem Top-Unternehmen unter einen Hut. Und Stachelhaus zeigt sich wenig, höchstens positiv beeindruckt von der schieren Kraftentfaltung des RS4, die auch brachial sein kann, wenn es die Fahrerin wünscht.

Kein Wunder, die Frau kennt sich aus mit der Verbindung der Autos aus Ingolstadt und PS-Zahlen, die für fünf Kleinwagen reichen. „Ich fahre selbst einen Audi A8 als Dienstfahrzeug“, sagt sie. Sie habe „schon immer Spaß an technischer Perfektion in Verbindung mit Geschwindigkeit gehabt“.

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