Premium Standards für Roboterautos Kommt ein Tesla zum Tüv

Die Autoindustrie will so schnell wie möglich das autonome Fahren einführen. Doch Prüfkonzerne wie der Tüv Süd müssen erst passende Standards schaffen. Vor allem Tesla stellt die Gutachter vor ganz neue Probleme.
Update: 07.04.2017 - 15:07 Uhr
Für jedes Assistenzsystem werden 100 Millionen Szenarien geprüft. Quelle: Volvo
Autonom fahrender Volvo im Test

Für jedes Assistenzsystem werden 100 Millionen Szenarien geprüft.

(Foto: Volvo)

MünchenWenn ein Tesla zum Tüv kommt, dann stehen die Prüfer vor einem Rätsel. Nicht der Batterieantrieb ist das Problem – den erforschen die Münchener seit 2010 intensiv in einem eigenen Labor. Die Gutachter haben eine andere Herausforderung: Seitdem der US-Autohersteller als Erster der Branche per Softwareupdates „Over the Air“ den Charakter der Autos verändern kann, „erlischt mit den Updates eigentlich die Betriebsgenehmigung“, sagt Patrick Fruth, Chef der Autosparte des Münchener Prüfkonzerns. Aus dem Verkehr ziehen können die Prüfer die Autos aber nicht – Tesla hat eine niederländische Typenzulassung, die in Deutschland mit Ausnahmegenehmigung gilt.

 
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