Suzuki SX4
Leichter, größer und sicherer

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Bei den CO2-Emissionen erzielt der Benziner bei Vorab-Messungen in Japan mit beiden Getrieben jeweils 125 g/km als Fronttriebler. Bei der Allradversion sind es 136 g/km für den Schalter und 132 g/km für die CVT-Alternative. Mit 110 g/km für den Fronttriebler und 115 g/km für das Allradmodell zählen die Diesel-Varianten des SX4 zu den sparsamsten Modellen im Segment.

Nunmehr von 4,15 Meter auf 4,30 Meter Länge gewachsen, mit einem um 100 Millimeter auf 2,60 Meter erweiterten Radstand und einem von 270 Liter auf 430 Liter Volumen vergrößerten Gepäckraum hat sich der neue SX4 auch einem höheren Segment angenähert. Dieses deutliche Wachstum bei gleichzeitig reduziertem Verbrauch ist das Ergebnis von einem konsequenten Leichtbau im Karosseriebau. Hier setzen die Japaner auf die sogenannten "hochfesten", beziehungsweise "höchstfesten" Stähle. Diese Materialien haben den Entwicklern die Möglichkeit geboten, einerseits das Gewicht der Karosserie zu senken und dabei die Deformationszonen im Hinblick auf die passive Sicherheit zu optimieren.

Allradantriebe gehören seit dem bahnbrechenden "LJ80" von 1979 zur DNA von Suzuki. Der neue SX4 erhält eine umfassend weiterentwickelte Version des bekannten Antriebs für alle vier Räder. Um dem Fahrer unter allen Fahrbedingungen das maximale Maß an Komfort und aktiver Sicherheit zu bieten, bietet das Allradsystem, das der Hersteller als "ALLGRIP" bezeichnet, vier Modi, die sich via Schalter auf der Mittelkonsole wählen lassen.

Der Modus "Auto" setzt den Fokus auf Kraftstoffeffizienz. Er nutzt als Voreinstellung den Frontantrieb im normalen Fahrbetrieb (Zuschaltung der Hinterachse bei Schlupf an der Vorderachse bis maximal 50:50). Der Modus "Sport" optimiert auf kurvenreichen Strecken die Stabilität.

Die Elektronik koordiniert die Steuerung von Getriebe (nur CVT) und Motormanagement, um nicht zuletzt das Ansprechverhalten des Motors zu optimieren. Der Modus "Snow" führt den SX4 sicher durch allen winterlichen Unbill bei Eis und Schnee, gewährleistet aber auch die maximale Sicherheit bei rutschigen oder unbefestigten Fahrbahnoberflächen.

Rastet der Schalter im Modus "Lock" ein, befreit sich das Fahrzeug bei Schnee, aus Sand oder Schlamm. Dabei gelangt das maximal mögliche Drehmoment an die Hinterachse.

Für Suzuki ist der Allradantrieb beim neuen Crossover SX4 weniger eine Frage der technischen Alleinstellung als vielmehr ein gewichtiges Argument für eine optimierte aktive Sicherheit. Vier angetriebene Räder verbessern vor allem in kritischen Situationen oder bei schwierigen Fahrbahnoberflächen das Fahrverhalten. Die Leistungsfähigkeit der Steuer-Elektronik des neuen "ALLGRIP" Allradantrieb erlaubt nicht nur die Koordination mit der Motorsteuerung. Bei der Berechnung für die jeweils beste Verteilung des Antriebsmoments auf die vier Räder fließen auch Impulse der Lenkung oder der Gaspedalstellung ein.

Suzuki hat das umfangreiche Paket an konstruktiven Neuerungen für die zweite Generation des SX4 geschnürt, um die Einzelstellung des Crossovers noch deutlicher zu unterstreichen.

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