Zehn Jahre nach dem KollapsSieben Lehren aus der Finanzkrise – ein Dossier

PremiumVor zehn Jahren nahm die Finanzkrise ihren Lauf. Mitverantwortlich dafür sind Topbanker wie Josef Ackermann. Doch dass es so weit kommen konnte, liegt auch am Versagen der Eliten. Die dramatischen Verwerfungen, die in den Monaten und Jahren danach folgten, bestimmen nicht nur unser Wirtschaftsleben bis heute, sie zogen tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen nach sich. Der Beinahekollaps des westlichen Finanzsystems zwang die Regierungen zu dramatischen Rettungsaktionen, die einige Länder schlicht überforderten, und so mündete die Finanzkrise nahezu übergangslos in die europäische Schuldenkrise, die die Schwächen der Währungsunion schonungslos aufdeckte und die Euro-Zone an den Rande ihrer Belastbarkeit brachte. Am Ende haben wir es dem beispiellosen Einsatz der Notenbanken zu verdanken, dass die Finanzkrise nicht in eine katastrophale Rezession mündete wie in den 1930er-Jahren. Dafür wurde allerdings ein hoher Preis fällig, den nicht nur die deutschen Sparer bis heute Tag für Tag bezahlen. Die Rettungsaktion der Europäischen Zentralbank bescherte uns die absurde Welt der Minuszinsen, die unsere Altersvorsorge auffrisst und ganz neue Risiken für das Finanzsystem schafft. Es gibt also mehr als genug Gründe, zehn Jahre nach Ausbruch der Krise zu fragen, wie es eigentlich dazu kommen konnte und was die Welt aus den Geschehnissen gelernt hat. Deshalb hat das Handelsblatt sieben Lehren herausdestilliert, die helfen können, das Finanzsystem und damit die gesamte Volkswirtschaft robuster zu machen. Denn neue Risiken gibt es reichlich, egal, ob es um Angriffe aus dem Cyberspace geht oder um versteckte Gefahren aus dem Reich der Schattenbanken. Ein 20-seitiges Dossier im pdf-Format zum Download.

 
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