Absenkung der Meldegrenze
Berlin bremst Hedge-Fonds

Die Bundesregierung macht Ernst mit dem Schutz von börsennotierten Unternehmen vor den Attacken von Hedge-Fonds. Großinvestoren müssen sich künftig weit früher zu erkennen geben als bisher. Das ist aber nur ein Teil der Maßnahmen.

FRANKFURT. Ab 2007 müssen Aktionäre nach den Plänen Berlins bereits Beteiligungen ab 3 Prozent an einem Konzern anzeigen. Bisher lag die Schwelle bei fünf Prozent. „Wir wollen es erschweren, dass sich Investoren mit feindlichen Absichten im Dunkeln größere Positionen aufbauen“, hieß es in Regierungskreisen. Die Neuregelung soll am heutigen Mittwoch gemeinsam mit dem Gesetz zur Umsetzung der europäischen Transparenzrichtlinie vorgestellt werden.

Derzeit müssen Investoren in Deutschland ihre Beteiligungen an Unternehmen dann veröffentlichen, wenn sie 5, 10, 25, 50 und 75 Prozent überschreiten. Auf Grund der EU-Transparenzrichtlinie, die am 20. Januar nächsten Jahres in Kraft treten soll, werden europaweit als weitere...

 
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