Premium Analysten-Präsident kritisiert Passivität ETFs sollen mehr Flagge zeigen

Unternehmen wie Stada oder Thyssen-Krupp sind ins Visier aktivistischer Hedgefonds geraten. Analysten-Präsident Stefan Bielmeier sieht ETFs als Teil des Problems – weil sie ihre Stimmrechte nicht einsetzen.
Seiner Ansicht nach können auch passive Investoren Unternehmen schaden. Quelle: DZ BANK AG
Stefan Bielmeier

Seiner Ansicht nach können auch passive Investoren Unternehmen schaden.

(Foto: DZ BANK AG)

FrankfurtAus Sicht von Stefan Bielmeier ist es ein verhängnisvolles Zusammenspiel: Die immer mächtiger werdenden Indexfonds bereiten mit ihrem passiven Verhalten den Boden für den Aufstieg der aktivistischen Hedgefonds. Das Aktienrecht biete zwar eine gute Handhabe zur Abwehr von Aktivisten, es werde aber nicht gelebt, weil die Exchange Traded Funds (ETFs) passiv blieben. „Deshalb können aktivistische Aktionäre mit vielleicht zwei Prozent der Stimmrechte so einen Druck erzeugen“, kritisiert der Präsident der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset-Management (DVFA), der mitgliederstärksten Organisation deutscher Finanzanalysten.

 

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