Anlegervorlieben
Großes Interesse an Misch- und Anleihefonds

Fondsanleger zeigen klare Vorlieben: Sie stecken ihr Geld am liesten in Anleihe- und Mischfonds. Auch kurze Laufzeiten und Schwellenländerbonds sind gefragft, so eine Studie. Zudem legt der Gesamtabsatz zu. Nach der Krise kann die Branche kann aufatmen.
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FRANKFURT. Fondsanleger investieren vorrangig in Anleihe- und in Mischfonds. Das ergeben Zahlen des Fondsverbands BVI für Juli. Demnach kauften Anleger Anteile an Rentenfonds für 2,2 Mrd. Euro, an aus Aktien und Anleihen gemischten Fonds für 1,2 Mrd. Euro.

Vor allem Anleihen auf Euro mit kurzen Laufzeiten und Schwellenländerbonds interessierten Investoren, sagt eine Sprecherin von Allianz GI. Deren Bondstochter Pimco sammelte allein 2,1 Mrd. Euro in Anleihefonds ein. Im August haben Anleger demnach diese Vorlieben beibehalten.

Erkennbar neues Kapital gewannen mit 0,6 Mrd. Euro im Juli noch offene Immobilienfonds. Aktienfonds überzeugten wenig mit Zuflüssen von 0,1 Mrd. Euro. Geldmarktfonds verloren 1,3 Mrd. Euro, was Experten den niedrigen Zinsen zuschreiben.

Insgesamt gelangten in für Private aufgelegte Publikumsfonds im Juli 2,7 Mrd. Euro, was der erste positive Juli-Absatz seit 2007 war. Im institutionellen Geschäft glichen sich Zu- und Abflüsse aus Spezialfonds und Mandaten mit 4,5 Mrd. und -4,3 Mrd. Euro fast aus. Die 1,8 Bill. Euro schwere Branche sammelte damit 2,9 Mrd. Euro ein.

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