Börsenprofessor verlässt sich auf den Computer
Gerke legt Hedge-Fonds mit Dax-Titeln auf

FRANKFURT/M. Der Mann genießt seinen Urlaub auf der Nordseeinsel Juist: Wolfgang Gerke entspannt sich am Strand und freut sich über das fabelhafte Wetter. Ruhe hat der bekannte Börsenprofessor aber noch lange nicht. Dauernd bimmelt das Handy. Viele wollen wissen, was es denn auf sich hat mit seinen Plänen für einen eigenen Hedge-Fonds.

Manche mögen mäkeln: Verschont mich mit Gerke, ich kann den Namen kaum noch hören! Sie neigen dann aber nicht zur Schwerhörigkeit, zweifeln auch nicht die Kompetenz des 61-Jährigen an, der an der Universität Nürnberg-Erlangen den Lehrstuhl für Bank- und Börsenwesen innehat – und viele andere Positionen bekleidet. Die Kritiker nervt die Omnipräsenz des Mannes in den Medien. Es gibt wohl kaum ein Finanzthema, zu dem der Fliegenträger mit Kurzhaarschnitt nicht schon Stellung bezogen hat. In diesem Metier ist er eine Art ungekrönter Popstar.

Das Produkt, das nächstes Jahr auf den Markt kommen soll, wirkt dagegen eher hausbacken. Der Fonds wird in deutsche Standardwerte anlegen, vielleicht auch in große europäische Titel. Einen Fondsmanager aus Fleisch und Blut gibt es nicht. Der Computer übernimmt die Titelauswahl und die regelmäßige Anpassung des Depots.

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