Deutsche Bank
Erste Schritte mit Schwellenländer-ETFs

Die Deutsche Bank startet gleich mit elf neuartigen ETFs auf Schwellenländer in den Markt. Mit dabei ist nicht nur ein seltener Short-ETF, sondern auch Indexfonds auf einzelne Sektoren.
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Frankfurt Die Deutsche Bank hat elf für den europäischen Markt neuartige börsennotierte Indexfonds (ETF) auf Schwellenländeraktien aufgelegt. Die Fonds seien ab sofort an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet, teilte die Deutsche Börse am Montag mit. 

Der db x-trackers MSCI Emerging Markets Short Daily Index ETF bildet die Wertentwicklung von rund 820 Aktien von Unternehmen aus Schwellenländern umgekehrt ab. Das heißt: Er steigt, wenn deren Aktienkurse sinken und fällt, wenn sie steigen. In Europa gibt es bislang nur wenige Short-ETFs auf einzelne Länder, die auf fallende Aktienkurse auf den entsprechenden Märkten setzen. Weltweit ist der Fonds der Deutschen Bank der zweite ETF auf den MSCI Emerging Markets Short Index. In den USA bietet Invesco einen entsprechenden Fonds über seine ETF-Marke Proshares an. 

Gleichzeitig hat die Deutsche Bank zehn börsennotierte Indexfonds auf die einzelnen Sektoren des MSCI Emerging Markets aufgelegt. Bisher gibt es nur in den USA ETFs auf diese Indizes, die Blackrock über seine Marke iShares anbietet. 

Im vergangenen Jahr waren ETFs ebenso wie andere Finanzprodukte auf Aktien aus Schwellenländern stark gefragt. Das führt dazu, dass die Anbieter ihre ETF-Paletten in diesem Bereich ausweiten. Weil es aber einige Monate dauert, bis ein ETF auf den Markt kommt, geschieht dies mit Verzögerung. Zuletzt hat die Begeisterung der Anleger für Schwellenländer-ETFs wegen der allgemeinen Risikoscheu nachgelassen.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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