Deutsche Investmentfonds
Fondsgesellschaften bewegen Milliarden

Die Statistik zeigt: Die Investmentfondsbrance wächst kräftig. In unserer Auflistung erfahren Sie welche Kunden sie betreut, welche Produkte sie anbietet und wie die Branche auch an volkswirtschaftlicher Bedeutung gewinnt.

Fondsgesellschaften bewegen Milliarden

Kunden: Die deutsche Investmentfondsbranche betreut sowohl private als auch institutionelle Anleger. Mit den Publikumsfonds zielt sie auf die erste Kundengruppe, mit den Spezialfonds auf die zweite. In jüngerer Zeit beginnen sich die Grenzen allerdings zu verwischen, weil die institutionellen Investoren unter anderem wegen bilanzierungstechnischer Vorteile stärker bei Publikumsfonds einsteigen.

Produkte: Analog zur Entwicklung des Fondsvermögens machte die Branche auch bei den Produkten erst in den neunziger Jahren einen Sprung nach vorne. So offerierte die Branche 1990 nur etwas mehr als 300 Publikumsfonds. Bis zum Ende des Jahrzehnts schnellte diese Zahl – getrieben durch die Aktienhausse – auf rund 1 500 nach oben. Heute zählt der deutsche Fondsverband BVI fast doppelt so viele Produkte für Anleihen, Aktien, Geldmarkttitel, Immobilien und Mischvermögen. Dabei sind die Fonds der ausländischen Anbieter nicht einmal berücksichtigt.

Beschäftigte: Die Anlagebranche gewinnt auch als volkswirtschaftlicher Faktor an Bedeutung. Schätzungen zufolge arbeiten rund 10 000 Mitarbeiter in der Fondsindustrie. Inklusive angrenzender Bereiche wie etwa der Vertriebsorganisationen sind es sogar noch deutlich mehr.

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