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Euwax-Trends am Mittag

Überraschenderweise legte der Dax heute einen „Traumstart“ hin und erklomm in einem Zug ein neues Jahreshoch. Auf dem Weg dorthin wurden allerdings auch Knockout-Barrieren und Stopp-loss-Grenzen von Optionsscheinen und Hebelzertifikaten ausgelöst, die auf einen fallenden Dax setzten.

Überraschenderweise legte der Dax heute einen "Traumstart" hin und erklomm in einem Zug ein neues Jahreshoch. Auf dem Weg dorthin wurden allerdings auch Knockout-Barrieren und Stopp-loss-Grenzen von Optionsscheinen und Hebelzertifikaten ausgelöst, die auf einen fallenden Dax setzten. Der Dax stabilisierte sich auf hohem Niveau. Dies veranlasste einige Anleger zum Aufbau von Short-Positionen auf den Dax. Viele Investoren gingen aber mit dem Trend und kauften Calls. In den Mittagsstunden kam es dann verstärkt zu Gewinnmitnahmen bei Call-Optionsscheinen auf Deutschlands wichtigstes Börsenbarometer. Interessant wird sein, ob der Dax dieses Niveau halten kann, denn dann wäre zumindest von charttechnischer Seite der Weg nach oben frei.

Als Ursache für den neuerlichen Anstieg des Dax wird u.a. der wieder etwas schwächer tendierende Euro genannt. Einige Anleger nutzten das zum antizyklischen Aufbau von Long-Positionen auf den Euro.

Kräftig gehandelt wurden auch Derivate auf den russischen Markt. Nach den Turbulenzen der vergangenen Woche lag der RTX am Mittag mit fast sechs Prozent deutlich im Plus. Beruhigend auf die Märkte wirkte sich bereits Ende der vergangenen Woche die Ernennung des 38-jährigen Petersburger Juristen Dmitrij Medwedjew zum neuen Kreml-Stabschef aus. Die Entlassung seines Vorgängers Woloschin, der als Sympathisant von Yukos-Chef Chodorkowski galt, zudem prowestlich und unternehmerfreundlich agierte, verunsicherte zuvor die Märkte. Der neue Stabschef Medwedjew soll aber ebenfalls als Verfechter marktwirtschaftlicher Reformen bekannt sein.

Am Wochenende soll es zu Auseinandersetzungen zwischen der russischen Regierung und dem amerikanischen Außenministerium gekommen sein. Ein US-Sprecher hatte sich zuvor besorgt über das Vorgehen der russischen Justiz im Fall Yukos geäußert.

Anleger an der EUWAX waren bis zum Mittag überwiegend "bullish" auf den RTX eingestellt.

Der Kurs der HypoVereinsbank-Aktie lag bis zum Mittag deutlich im Plus. Grund könnten die Gerüchte um den bevorstehenden Verkauf der Mehrheitsbeteiligung der HVB an dem Getränkekonzern Brau und Brunnen sein. Anleger an der EUWAX trennten sich daraufhin von ihren K.O.-Put-Optionsscheinen mit der K.O.-Schwelle von 20 Euro. Plain-Vanilla-Puts auf die HypoVereinsbank wurden dagegen weiter gekauft.

EUWAX Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand 12:00 Uhr)

Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Put3600-?22. Dez 03668184ausgeglichen
Dax / Call3800-?22. Dez 03668374mehr Verkäufer
HypoVereinsbank / Put16-?21. Jun 04959427etwas mehr Käufer
Münchener Rück / Call133,15-


17. Sep 04770332mehr Käufer
RTX / Call1000-22. Okt 04954515mehr Käufer

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