Experten: Vielen Anbietern brechen die Erträge weg
Hedge-Fonds sind in Gefahr

Die Hedge-Fonds-Branche gerät unter Druck. Zahlreiche Akteure dieser Finanzszene bekommen Probleme, einige Anbieter müssen sogar ums Überleben fürchten.

FRANKFURT/M. Begründet wird diese Annahme von Experten vor allem damit, dass zahlreiche der weltweit existierenden rund 8000 Single-Hedge-Fonds (im Gegensatz zu Dachfonds, die selbst in mehrere Single-Hedge-Fonds investieren) wegen unbefriedigender Anlageresultate keine Erfolgsgebühr vereinnahmen können.

Die Gesamtvergütung von SingleHedge-Fonds-Managern ist im Gegensatz zu der von Managern traditioneller Investmentfonds stark vom eigenen Anlageerfolg abhängig. Erfolgreiche Hedge-Fonds verlangen nicht selten Erfolgsgebühren von 20 Prozent und mehr. Bleibt der Erfolg aus, gehen auch die Manager leer aus.

Strategien wie Managed Futures (Terminbörsen-Investments) und Convertible Arbitrage (Investments in Anleihen und Aktien des gleichen Emittenten) rechneten sich zuletzt nicht mehr, so dass einige der in diesen Teilbereichen aktiven Fonds wie Quadriga Superfund, Bailey Coates Cromwell und einige Fonds der Hedge-Fonds-Legende John W. Henry in den ersten Monaten Verluste von über 20 Prozent erlitten. Ein Grund für diese massiven Einbußen lag in der Herabstufung von Anleihen der US-Autoriesen General Motors und Ford durch die großen Ratingagenturen.

„Einige Anbieter werden wegen der schlechten Anlageergebnisse nicht überleben“, prophezeit Roy G. Niederhoffer, Präsident von RGN Capital Management Inc in New York. Damit müsse vor allem bei Anbietern der Strategie Convertible Arbitrage gerechnet werden.

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