Fans von Aktien und Anleihen sehen Zwang zur Risikostreuung
Die Hedge-Fonds-Branche greift wieder an

Die beiden Anlageklassen Aktien und Anleihen haben nach wie vor die bei weitem stärkste Anziehungskraft auf global vagabundierendes Kapital. Doch das bis noch vor etwa fünf Jahren weitgehend unbeschädigte Börsen-Fundament weist inzwischen zahlreiche breite Risse auf.

HB FRANKFURT. Immer mehr Anleger haben die Gefahr erkannt, die eine zu starke Konzentration der Geldanlage in Aktien und Anleihen darstellt. Das Umdenken hat in der Investmentkultur eine stärkere Berücksichtigung von Alternativ-Investments wie Hedge-Fonds, Private-Equity-Fonds, Immobilien, Rohstoffe, Devisen etc. gefördert.

Es ist offenkundig, dass diese in den vergangenen Jahrzehnten entweder neu kreierten oder aber in Vergessenheit geratenen Anlageklassen einen starken Aufschwung erleben. Aus Sicht der Anleger liegt der größte Vorteil der alternativen Anlageformen darin, dass sie eine meist nur geringe Korrelation zur Wertentwicklung der traditionellen Investmentklassen aufweisen. So genügt schon eine geringe Beimischung dieser Investmentformen in den Wertpapier-Depots, um darin existierende Risiken nachhaltig zu senken.

Im Mittelpunkt der Diskussionen über Alternativ-Investments stehen seit der Verabschiedung des Investmentmodernisierungsgesetzes in Deutschland in erster Linie Hedge-Fonds. Die Manager dieser agilen Kapitalsammelstellen verfügen über spezielles Fachwissen der Finanz- und Rohstoffmärkte. Dieses Wissen nutzen sie auf vielfältige Weise, um bei kalkulierbarem Risiko möglichst hohe Renditen zu erzielen. Einige dieser Liquiditätspools nutzen dabei sowohl das gesamte Spektrum der Weltmärkte als auch eine Vielzahl von Finanzinstrumenten, mit denen sie auf sinkende und steigende Kurse setzen können. Traditionellen Investmentfonds stehen solche unbegrenzten Möglichkeiten nicht oder nur begrenzt zur Verfügung.

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