Fonds-Pass
EU ebnet Weg für Milliardentlastung bei Fonds

Nach langem Ringen hat das Europäische Parlament neue Regeln für europaweit angebotene Investmentfonds verabschiedet. Ein zentraler Fonds-Pass soll den grenzüberschreitenden Handel erleichtern. Den Anbietern winkt dadurch eine deutliche Kostenersparnis. Davon sollen auch die Anleger profitieren.

HB BRüSSEL. Fondsgesellschaften und deren Kunden sollen dank einfacherer Vorschriften in der EU künftig Kosten in Milliardenhöhe einsparen können. Das Europäische Parlament verabschiedete am Dienstag in Straßburg neue Regeln für grenzüberschreitende Investmentfonds. Mit einem Fonds-Pass können große Gesellschaften das Management ihrer in Europa angebotenen Finanzanlagen zentralisieren. Fonds können außerdem einfacher zusammengelegt und schneller zugelassen werden. Allein dadurch könnten nach Schätzungen der EU-Kommission sechs Mrd. Euro Kosten eingespart werden.

Die EU-Mitgliedsstaaten hatten sich im Dezember über die Reform geeinigt. Im EU-Finanzministerrat setzten Deutschland, Frankreich und Großbritannien den Fonds-Pass gegen Widerstände Luxemburgs und Irlands durch. Irlands EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy hatte wegen deren...

 
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