Fonds + ETF
Fondsmanager reduzieren Zinsrisiko

Unter 86 ausgewerteten Euro-Kursläuferfonds belegt der BWK-Rent S mit einem Plus von 6,6  % in den vergangenen zwölf Monaten den ersten Platz. Das Erfolgskonzept von Fondsmanager Hans-Dieter Lauer: „Ich fahre den Fonds kurz und mache ihn immer wieder kürzer.“

vwd FRANKFURT/M. Die durchschnittliche Laufzeit im Fonds beträgt unter Berücksichtigung der Barposition derzeit im Schnitt 1,7 Jahre, nachdem sie im Herbst 2003 noch bei rund drei Jahren gelegen hatte.

Bis zu 25  % des Fondsvermögens darf Lauer in Aktien investieren. „Intern haben wir uns eine Grenze von 10  % auferlegt“, sagt er. Derzeit beträgt die Aktienquote etwa 7  %. Lauer will die Quote nicht weiter senken, da er für die Börsen eine „Erholungschance“ sieht. Zu seinen Positionen zählen Allianz, Münchener Rück, und Heidelberger Druck.

Knapp geschlagen rangiert der von Oliver Eichmann verwaltete DVG Euro-Rendite Plus auf dem zweiten Platz der Rangliste. Seine Strategie ist eine andere: Eichmanns Portfolio besteht zu etwa 80  % aus Genussscheinen deutscher Banken, die durch Zinsterminkontrakte und Swaps abgesichert sind. „So versuchen wir, das Marktzinsrisiko zu verringern“, sagt Eichmann. Außerdem hält der DVG Euro-Rendite Plus Staatsanleihen, Pfandbriefe und nachrangige Schuldverschreibungen von Kreditinstituten.

Das Gros des Rentenanteils im BWK-Rents S entfällt dagegen auf Pfandbriefe, Floater, eine niederländische Staatsanleihe und einen Bond Nordrhein-Westfalens. Dazu kommen Inhaberschuldverschreibungen der Hypothekenbank Essen und der Nationalbank Essen.

„Rentenkurzläufer auf Eurobasis haben für sich betrachtet kaum Sexappeal. In einem diversifizierten Depots können sie aber an Stelle eines Geldmarktfonds die Rolle der strategischen Reserve übernehmen“, meint der unabhängige Fondsberater Gerd Bennewirtz.

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