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Dachfonds-Manager rüsten sich für Rückschläge

Indexfonds und eine erhöhte Barreserve sorgen für überdurchschnittliche Renditen.

HAMBURG. Wenn ein Dachfondsmanager vom "Core-Satellite-Ansatz" spricht, dann verbirgt sich dahinter in der Regel folgende Strategie: Ein großer Teil des Portfolios besteht aus indexnahen Basisprodukten, und um diesen leicht zu kontrollierenden "Kern" herum sollen aktiv verwaltete "Satellitenfonds" einen Mehrertrag gegenüber dem Durchschnitt erwirtschaften. Nicht so bei Frank Termathe: "Wir glauben, dass es auch für die Kernmärkte genügend gute Fonds gibt, um die breite Masse zu schlagen", sagt der Manager des FT Navigator 100 von Frankfurt-Trust. Indexnahe Fonds setzt er dagegen bevorzugt zur Feinsteuerung ein.

Bislang geht das Konzept auf. Seit Termathe den FT Navigator 100 vor zwei Jahren übernahm, zeigt die Formkurve des Fonds stetig nach oben. Im jüngsten Zwölf-Monats-Vergleich von 131 ausschließlich in Aktienfonds investierenden Dachfonds belegt er mit einem Wertzuwachs von 14,70 Prozent Rang drei (siehe Tabelle).

Konkret besteht Termathes Portfolios zurzeit etwa zur Hälfte aus seit Jahren überdurchschnittlich erfolgreichen Standardwertefonds wie M&G Global Basics, Gartmore Continental Europe und JPM Europe Equity. Als Satelliten kreisen neben einigen auf Goldminen und Energieaktien setzenden Spezialitäten im Wesentlichen die börsennotierten Indexfonds Dax ex, Nasdaq-100 ex und DJ Stoxx 50 ex des Marktführers Indexchange.

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