Premium Geldanlage „Markt- und Demokratieproblem“: Fondsverwalter attackieren ETF-Anbieter

Passive Formen der Geldanlage graben hochbezahlten Fondsmanagern das Wasser ab. Aber die setzen sich zur Wehr – mit schweren Vorwürfen.
Der Gründer und Vorstand der Flossbach von Storch AG erhebt harte Vorwürfe gegen passive Indexfonds. Quelle: Rudolf Wichert für Handelsblatt
Bert Flossbach

Der Gründer und Vorstand der Flossbach von Storch AG erhebt harte Vorwürfe gegen passive Indexfonds.

(Foto: Rudolf Wichert für Handelsblatt)

FrankfurtBert Flossbach nimmt kein Blatt vor den Mund. Mit Blick auf passives Investment, das statt einer bewussten Auswahl von Wertpapieren einfach einen Index nachbildet, sagt er: „Das ist ein riesiges Macht- und damit auch Kartellproblem, das die Marktwirtschaft, vielleicht sogar die Demokratie bedrohen kann.“

Nach seiner Einschätzung werden die großen Passiv-Anbieter Blackrock, Vanguard und State Street in ein paar Jahren 40 Prozent der börsennotierten US-Firmen und 20 bis 30 Prozent der europäischen Unternehmen besitzen.

 
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