Größter Verlierer büßt 64 Prozent ein
Euroland-Aktienfonds geben deutlich nach

Die Euroland-Aktienfonds bescherten Anlegern in den vergangenen zwölf Monaten keinen Ertrag. Durchschnittlich 37 Prozent verloren die insgesamt 123 in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Produkte. Der Vergleichsindex Euro-Stoxx-50 büßte rund 36 Prozent an Wert ein. Größter Verlierer in der Feri-Hitliste ist mit rund 64 Prozent Minus der Gerling-Euroland-Aktienfonds.

FRANKFURT. Manager Norbert Frei gewichtet derzeit französische Aktien mit knapp 39 Prozent im Portfolio über. Erst an zweiter Stelle der Länderallokation stehen die deutschen Werte mit einem Korbanteil von 25 Prozent.

Genau spiegelverkehrt investiert der Debeka-Euroaktien-Nordinvest-Fonds: Er stellt mit rund 38 Prozent stärker auf deutsche und weniger auf französische Aktien (26 Prozent) ab. Auf Zwölf-Monats-Sicht machte aber auch er einen Verlust von rund 18 Prozent.

Trotz der Verluste bieten Euroland-Aktienfonds ihren Anlegern auch in Zukunft einen großen Vorteil: Sie legen allesamt in Euro an und bergen daher kein Währungsrisiko. Und im Vergleich zu vielen anderen Devisenkursen notiert die Gemeinschaftswährung auf stabil hohem Niveau. "Während die amerikanische und die britische Zentralbank angesichts ausufernder Haushaltsdefizite weiterhin Staatsanleihen aufkaufen, dürften Gläubigerwährungen wie der Schweizer Franken oder auch der Euro von einem schwächeren US-Dollar profitieren", sagt Marcus Hettinger, Währungsexperte bei der Crédit Suisse.

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