Handelsblatt veröffentlicht exklusiv regelmäßige Übersichten zum Absatz der Investmenthäuser
Europaweiter Verkauf der Fonds erweist sich als Erfolgsrezept

Im Konkurrenzkampf auf den europäischen Fondsmärkten setzen sich grenzüberschreitend arbeitende Anbieter immer besser in Szene.

FRANKFURT/M. Besonders Häuser mit guter Performance, ausgeprägtem Markennamen und Top-Service für ihre Produktverkäufer – also die Banken und Vermittlergesellschaften – haben Vorteile. Dies zeigen ein Blick auf die aktuellen Verkaufszahlen und ihre Bewertung durch Marktexperten.

Das Handelsblatt wird in Zukunft – als erstes deutsches Medium – regelmäßig Rangfolgen der absatzstärksten Gesellschaften auf Basis der Daten des Londoner Analysehauses Feri Fund Market Information (Feri FMI) veröffentlichen. Die umfassende Auswertung bietet ein Listing für den monatlichen Gesamtabsatz der auf Privatanleger ausgerichteten Publikumsfonds in Europa, wobei Dachfonds zur Vermeidung von Doppelzählungen nicht berücksichtigt sind.

In einer zweiten Tabelle ist ein Teil der Gesamtdaten ausgegliedert. Diese Übersicht beschränkt sich auf die Produkte mit ausdrücklich europäischem Verkaufsansatz. Das wird bei jenen Fonds unterstellt, die parallel in mindestens fünf Ländern angeboten werden. Ausgenommen sind Geldmarktfonds, weil dieses Geschäft stark von institutionellen Großanlegern dominiert wird und sehr stark schwankt.

Die vorliegende aktuelle Statistik bietet eine Rangfolge auf Basis der Juni-Zahlen. Beim gesamteuropäischen Absatz liegen die französischen Häuser CDC Ixis Asset Management Groupe Caisse d’Epargne (Holding der Förderbank CDC und des Sparkassenverbandes) mit 2 078 und die Société Générale mit 746 Mill. Euro vorne.

Das grenzüberschreitende Geschäft wird mit 758 Mill. Euro von der italienischen Unicredito dominiert. Unicredito erwarb vor einigen Jahren die US-Gesellschaft Pioneer und bündelte dort ihre Vermögensverwaltungsaktivitäten. Dahinter rangiert das amerikanische Haus Franklin Templeton mit 463 Mill. Euro. Die Absatzzahlen für zwölf Monate sind zusätzlich genannt, da sie bessere Langfristaussagen zulassen. Deutsche Gesellschaften tauchen auf Grund der schwachen Verkäufe im Juni nicht in den Listen auf.

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