Hedge-Fonds
Global Macro: Die Welt ist nicht genug

Global Macro gilt als Königsstrategie für Hedge-Fonds. Dabei müssen die Finanzmanager eine Unmenge politischer und wirtschaftlicher Faktoren im Auge behalten. Eine komlexe Strategie - mit der sich viel Geld verdienen lässt.

Bei der Strategie Global Macro wird allgemein von der "Königsdisziplin der Kapitalanlage" gesprochen. Die Gründe hierfür liegen darin, dass für die Strategie-Umsetzung nicht nur ein globalökonomischer Ansatz notwendig ist, sondern dass auch hinsichtlich der zum Einsatz kommenden Instrumente viel Fachwissen notwendig ist.

Die Strategie basiert auf einer gesamtwirtschaftlichen Analyse der Entwicklungen in der Politik, der Gesellschaft und in der Wirtschaft. Die Manager dieser Strategie versuchen also, das Fondskapital so einzusetzen, dass sie aus Kursveränderungen, die aus politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlichen Entwicklungen resultieren, Gewinne erzielen. Als einer der erfolgreichsten Global-Macro-Manager gilt der Ungar George Soros, der im Jahr 1992 gezielt darauf setzte, dass das britische Pfund Sterling wegen der absehbaren tiefen Rezession in Großbritannien aus dem Europäischen Währungssystem ( EWS) - der währungspolitischen Vorstufe der Euro-Einführung - ausscheiden musste. Soros? Spekulation gegen das Pfund Sterling, die er unter anderem auch mit Kreditmitteln finanziert hatte, ging auf und bescherte dem Ungarn bis heute den Ruf eines legendären Hedge-Fonds-Managers.

Bei Global Macro setzen Fondsmanager allerdings nicht nur auf Kursveränderungen an den Devisenmärkten, sondern an allen liquiden Finanz- und Rohstoffmärkten. So hat z.B. Jim Rogers, ehemaliger Partner von Georges Soros, mit einem Global-Macro-Ansatz durch seine frühzeitigen Investments in Rohstoffen von 2000 bis 2008 hohe Renditen erzielt. Der CS/Tremont-Subindex ist in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 um rund 3,4 Prozent gestiegen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%