Hedge-Fonds
Schwellenländer bringen hohe Renditen

Gehört den Schwellenländern die Zukunft? Ja, glauben Hedge-Fonds-Manager - und investieren kräftig in Länder wie Brasilien, Russland, Indien und China. Welche Anlageklassen dabei besonders beliebt sind.

Den Schwellenländern gehört die Zukunft. Davon gehen jedenfalls immer mehr Ökonomen und Analysten aus. Nationen wie zum Beispiel Brasilien, Russland, Indien und China wird zugetraut, in den kommenden Jahren und Jahrzehnten "treibende Kräfte" in der Weltwirtschaft zu werden und entscheidende Impulse für das Wachstum zu setzen.

"Wir haben in China den Boden gesehen", sagt Samantha Ho, Investmentchefin der Kapitalanlagegesellschaft Invesco. In der westlichen Welt dürfe man nicht vergessen, dass "China sehr tiefe Taschen" habe und mit den massiven Außenhandelsüberschüssen die Konjunktur ankurbeln könne und dies - falls nötig - auch tun werde. Hedge-Fonds-Manager scheinen diese Sicht zu teilen; sie setzen sehr stark auf Schwellenländer wie China. In den ersten sechs Monaten haben jene Manager, deren Hedge-Fonds die Wertentwicklung der entsprechenden Teilindizes von CS/Tremont reflektieren, ein durchschnittliches Plus von 13,2 9 Prozent erzielt.

Die Hedge-Fonds-Manager investieren das Fondskapital in alle bekannten Anlageklassen und Finanzinstrumente, die in irgendeinem Bezug zu den Emerging Markets stehen. Dies können sowohl Währungen als auch Anleihen, Aktien sowie Kreditinstrumente sein. Sie können dabei auch die Möglichkeiten der Kreditaufnahme oder den Einsatz von Derivaten nutzen und sowohl auf steigende wie auch auf fallende Kurse von Vermögenswerten setzen. Als Emerging-Markets werden solche Länder klassifiziert, die sich in einer Übergangsphase an der Schwelle von einem Entwicklungsland hin zu einem Industrieland befinden.

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