Kanam Grundinvest
Reiche Privatanleger versetzten Kanam zuerst

Für den Liquiditätsengpass des offenen Immobilienfonds Kanam Grundinvest sind in erster Linie reiche Privatanleger verantwortlich gewesen. Die Fondsschließungen hatten auch bei anderen Fonds massive Mittelabflüsse zur Folge.

rrl DÜSSELDORF. Vermögende Bankkunden, Vermögensverwalter und so genannte Family Offices, die das Gesamtvermögen wohlhabender Investoren betreuen, waren für 57 Prozent der Anteilsrückgaben des weltweit anlegenden Fonds zwischen 12. und 19.1.2006 verantwortlich, geht aus einem Kanam-Vertriebsrundschreiben hervor.

Die Anteilsrücknahme des Fonds wurde wegen drohendem Liquiditätsmangel am 19.1. ausgesetzt, nachdem binnen 24 Stunden rund 700 Mill. Euro aus dem etwa drei Mrd. Euro schweren Fonds abgeflossen waren. Den Anteilsrückgaben waren Verkaufsempfehlungen der Ratingagentur Scope vorausgegangen, die bereits zur Schließung des Kanam US-Grundinvest geführt hatten.

Die Fondsschließungen hatten auch bei anderen Fonds massive Mittelabflüsse zur Folge. Am Markt wurde über Stützungskäufe durch Muttergesellschaften...

 
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