Niedrige Lohnkosten
Osteuropa bleibt interessant

Aktien- und Rentenfonds mit Schwerpunkt Osteuropa erwiesen sich in der Vergangenheit als erfolgreiche Anlage und haben den Investoren ansehnliche Renditen eingebracht. Bleibt dieser Trend bestehen und wenn ja, wie lange noch?

HB FRANKFURT. Das immer noch relativ hohe Wirtschaftswachstum, niedrige Lohnkosten und die steigende Konsumnachfrage machen Osteuropa laut Marktexperten weiterhin attraktiv.

Obwohl der Anpassungsprozess noch lange nicht abgeschlossen ist, lohnt sich ein Einstieg in diesen Markt immer noch. Anleger sollten sich aber nicht von hohen Renditen der Vergangenheit blenden lassen, sondern risikobewusst und langfristig investieren. Drei bis fünf Jahre sollte der Anlagehorizont mindestens reichen. Experten empfehlen Privatanlegern, Osteuropafonds nicht zum Basisinvestment zu machen, sondern als Beimischung zu verwenden. Kritische Einwände, etwa in Bezug auf das politische Vorgehen in Polen, dessen Regierung weiteren Privatisierungen ablehnend gegenübersteht, sieht Werner Hedrich, Fondsexperte des Ratingunternehmens Morningstar, gelassen. „Das Integrations- und Aufholpotential ist nach wie vor sehr hoch in Polen.“

Auch die Fondsmanager von Deka-ConvergenceAktien und Deka-ConvergenceRenten halten große Stücke auf Polen. „Eine niedrige Verschuldung von 43 Prozent, niedrige Inflationsraten von unter einem Prozent und das weiterhin akzeptable Wachstum von 3,75 Prozent bilden eine gute Basis“, so Wolfgang Zecha, Fondsmanager des Deka-ConvergenceRenten.

Andere Überlegungen, die manche Marktbeobachter kritisch zu bedenken geben, wie ein hohes Haushaltsdefizit in Ungarn oder der unsichere Ausgang der Parlamentswahlen in Tschechien, haben laut Hedrich wenig Einfluss auf die generell positive Einschätzung der osteuropäischen Märkte.

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