Private Equity
Unternehmenswetten droht der Absturz

Private-Equity-Fonds schwimmen in Geld, sinnvolle Anlagen sind selten. Risikoinvestoren kaufen selbst suspekte Unternehmen viel zu teuer auf. Beispiele wie Tipico, Breitling oder Stada zeigen, wie die Blase größer wird.

In der Taunusstraße sieht das Frankfurter Bahnhofsviertel noch aus wie im Fernsehkrimi. Junkies sitzen auf dem Gehweg, Bordelle stehen neben Kebab-Häusern und Spielhallen. Im Wettbüro von Tipico ist nachmittags nichts los, auf dem Flachbildschirm läuft ein schon vor Tagen abgepfiffenes Fußballspiel. Zwei slawisch sprechende Muskelmänner beleben den Raum nur kurzfristig, nach ein paar Worten mit dem Mann am Tresen verschwinden sie ins Tageslicht.

Dabei soll Tipico eine große Wachstumsgeschichte sein. Darauf setzt jedenfalls der Finanzinvestor CVC, der im vergangenen Jahr 60 Prozent der Anteile für stolze 800 Millionen Euro übernommen hat. Tatsächlich zählt das Unternehmen, das drei Studenten vor rund...

 
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