Profis setzen auf Standardaktien und Anleihen mittlerer Laufzeiten
Manager defensiver Mischfonds positionieren sich vorsichtig

Manager defensiver Mischfonds sind zurückhaltend geworden. „An den Aktienmärkten haben wir eine Situation, auf deren Basis Gesamtmarktprognosen schwierig sind“, sagt Eberhard Weinberger, Vorstand der unabhängigen Vermögensverwaltung Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG.

HB FRANKFURT/M. Auch der Rentenmarkt habe bei den kräftigen Renditeschwankungen der vergangenen Monate Federn gelassen. Beide Märkte seien schwierig, sagt Weinberger, der den FI Alpha Renten Global mitverantwortet. „Deshalb sind wir defensiv positioniert.“ Der Mischfonds der mit der DWS fusionierten Gesellschaft Franken Invest hat in den zwölf Monaten bis Ende Juni eine Wertentwicklung von 8,18 Prozent erwirtschaftet und liegt damit an zweiter Stelle unter 114 ausgewerteten der Kategorie (Tabelle). Ähnlich der Tenor bei der genossenschaftlichen Union Investment, die beim fünftplatzierten Invest Classic ebenfalls eher abwartend positioniert ist.

„Dies wird in den beiden Fonds jedoch sehr unterschiedlich umgesetzt“, kommentiert Achim Backhaus, Analyst beim Fonds-Researchhaus Feri Trust. Der Invest Classic verteile mit einem Aktienanteil von gut einem Drittel, einem minimal höheren Rentenanteil und 26,3 Prozent Immobilien das Vermögen auf drei Assetklassen. Dem gegenüber bestehe das Portfolio des FI-Fonds lediglich aus Aktien und Anleihen. Als Ertragsbringer nennt Backhaus eine relativ flexible Vermögensverwaltung sowie das Nutzen von Chancen im Aktienanteil durch Stockpicking. Bei Renten habe das Produkt von Anleihen aus Russland und Brasilien profitiert. „Denn anders als der auf Europa fokussierte Invest Classic legt der FI Alpha Renten Global derzeit neben 61 Prozent in Europa auch rund 25,33 Prozent in Schwellenländern an“, sagt er.

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