Tool der Woche – Die Fonds-Suche
Keine Emotionen, bitte!

In die eigene Geldanlage sollten sich Anleger besser nicht einmischen. Eine Studie zeigt, dass die tatsächlich erzielten Renditen weit hinter dem Markt liegen. Warum Anleger patzen und ein kühler Kopf gefragt ist.
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Emotionen machen unsere Anlageerfolge zunichte. Das belegt die Studie einer US-Finanzfirma. Dalbar untersuchte in den Vereinigten Staaten die langfristigen Erträge der Besitzer von Investmentfonds. Die Ergebnisse: Nur ein sehr kleiner Teil der Gewinne, die an Anleihe- und Aktienmärkten auflaufen, kommen tatsächlich bei den Anlegern an.

Über sehr lange Zeiträume sind die Unterschiede sogar frappierend. Über drei Jahrzehnte hat der US-Aktienindex S&P 500 beispielsweise jährlich eine stattliche Rendite von 11,1 Prozent erzielt. Bei Anleger angekommen sind aber lediglich 3,8 Prozent. Das ist ein erschreckend schwaches Ergebnis. In anderen Ländern und auch Deutschland dürften die Erfolge ähnlich dürftig ausfallen.

In der Regel vergleichen Studien über Fondserfolge die Erträge des jeweiligen Produkts mit dem Vergleichsindex für den Markt, in den der Fondsmanager investiert. Solche Untersuchungen von verschiedenen Analysehäusern kommen zu dem Ergebnis, dass der Fondsmanager – sehr grob geschätzt – rund zwei Prozentpunkte hinter der Rendite seiner Messlatte hinterherhinkt. Im Einzelfall unterscheiden sich die Ergebnisse je nach Anlageschwerpunkt und Zeitraum.

Die Ursache liegt in den Kosten der Fondsmanager, die etwa Personal und Analysen bezahlen müssen. Und natürlich machen auch professionelle Verwalter Fehler beim Anlegen. Die Dalbar-Zahlen zeigen jedoch, dass der Anleger noch viel schlechter abschneidet als die Fonds in die er investiert.

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