Unicredit-Tochter Pioneer Investments
Der italienische Patient

PremiumDie Großbank Unicredit will ihre Anlagesparte Pioneer Investments loswerden. Aber nur wenige Fonds der Tochter liefern laut Analysehaus Feri Eurorating gute Ergebnisse. Wer sich trotzdem für das Fondshaus interessiert.

FrankfurtEs ist ein ziemliches Hin und Her schon über viele Jahre. Manchmal will die italienische Bank Unicredit ihre Fondstochter Pioneer Investments verkaufen, dann wieder nicht. „Es wäre gut, wenn endlich Ruhe an der Eigentümerfront einkehren würde“, urteilt Rüdiger Sälzle, Vorstand der Beratungsfirma Fonds Consult. Jetzt scheint ein Ende absehbar. Die Bank prüft Kaufangebote für ihre 226 Milliarden Euro schwere Anlagesparte, die damit zu den großen Asset-Managern in Europa zählt.

Hauptbieter sei ein Konsortium rund um die italienische Post mit dem heimischen Geldverwalter Anima-Holding und der Staatsbank Cassa Depositi, berichten Branchenkreise. Der große französische Manager Amundi und der US-Finanzdienstleister Ameriprise interessieren...

 
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