US-Nebenwerte haben trotz des Booms in den vergangenen fünf Jahren noch Potenzial
Fidelity setzt auf übergewichtige Amerikaner

Auch wenn US-Nebenwerte in den vergangenen fünf Jahren Standardtitel bereits um mehr als 50 Prozent übertroffen haben, glaubt der Fondsmanager des F&C US Small Caps, Robert Siddles, an eine Fortsetzung des Siegeszugs.

HB HAMBURG. "Wir sind mitten in einer langfristigen Hausse für kleinere amerikanische Aktiengesellschaften", sagt Robert Siddles. Auch wenn US-Nebenwerte in den vergangenen fünf Jahren Standardtitel bereits um mehr als 50 Prozent übertroffen haben, glaubt der Fondsmanager des F&C US Small Caps an eine Fortsetzung des Siegeszugs. Schließlich hätten in den 80er- und 90er-Jahren die großen Blue Chips die Nase vorn gehabt.

"Die Bewertungen der Small Caps sind noch weit von ihren historischen Höchstständen entfernt", sagt Siddles. Er sieht gute Chancen für Stockpicker, die Einzeltitel statt Indizes im Blick haben: "In den ersten drei Monaten dieses Jahres gab es zwölf Aktien, die den Nebenwerteindex Russell 2000 um 25 Prozent oder mehr geschlagen haben."

Der Manager hat ein gutes Händchen bei der Auswahl bereits bewiesen - sowohl über die vergangenen zwölf Monate als auch über die vergangenen drei Jahre lief sein Fonds weit überdurchschnittlich. Siddles kauft vornehmlich Unternehmen, bei denen das Management selbst eine große Aktienposition hält. Er konzentriert sich auf US-Titel mit einer Marktkapitalisierung von unter drei Mrd. Dollar.

Weniger eng gebunden ist Neil Miller bei seiner Aktienauswahl. In das Portfolio seines Fidelity American Growth darf er letztlich Aktien jeder Größe aufnehmen. "Aufgrund seiner Strategie investiert er jedoch vornehmlich in kleinere und mittlere Aktien", sagt Frederic de Merode, Chefanalyst des Fonds.

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