Wegen Umweltbedenken
Norwegens Ölfonds investiert weniger in Bergbausektor

Norwegens Ölfonds berücksichtigt ethische Kriterien bei Investitionen. Wegen Umweltbedenken reduziert er sein Engagement im Bergbausektor. Unternehmen, die sich um Nachhaltigkeit bemühen, sollen in den Fokus rücken.
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OsloDer größte Staatsfonds der Welt, Norwegens Ölfonds, reduziert wegen Umweltbedenken sein Engagement in Gold- und Kohleunternehmen. In diesem Jahr würden die Investitionen in der gesamten Bergbaubranche einer Überprüfung unterzogen, teilte der Fonds am Freitag mit. Künftig wolle er sich auf Unternehmen konzentrieren, die sich aktiv um eine größere Nachhaltigkeit bemühen. Dies bedeute aber keinen kompletten Rückzug aus dem Bergbausektor. Der Bereich Rohstoffe, unter den der Bergbau fällt, macht 6,4 Prozent des Portfolios aus.

Der von der Zentralbank gemanagte Ölfonds verzichtet aus ethischen Gründen auf Investitionen in Unternehmen, die Geld mit dem Bau von Atomwaffen, mit Tabak und mit Kinderarbeit verdienen. Aus Umweltschutzgründen investiert er auch nicht in die Bergbauunternehmen Rio Tinto und Barrick Gold. Gespeist wird der Fonds mit einem gesamten Investitionsvolumen von 840 Milliarden Dollar von den sprudelnden Einnahmen aus der staatlichen Öl- und Gaswirtschaft.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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