Zertifikate: So handeln die Profis
Agrarprodukte mit Bonus sind der Topkauf

Professionelle Vermögensverwalter rüsten sich für die vermutlich schwachen Börsenmonate September und Oktober: Sie setzen auf Rohstoffe und eher defensive Teilschutzprodukte.

Top-Kauf im Beobachtungszeitraum bis Ende Juli war ein Bonusprodukt auf den GSCI Agriculture Index. Das ergeben die Daten der unabhängigen Ratingagentur Firstfive (www.firstfive.com).

In dem Index sind Terminkontrakte auf die landwirtschaftlichen Rohstoffe Weizen und roter Weizen, Mais, Sojabohnen und Baumwolle sowie Zucker, Kaffee und Kakao enthalten. Agrarrohstoffe sind derzeit im historischen Vergleich recht niedrig bewertet. Aktuell notiert der Index knapp über seinem Vierjahres-Tiefstand.

Konservativ ist das Discount Plus-Zertifikat von der Schweizer Bank UBS. Solange die Aktie der Deutschen Bank nicht unter die Schwelle von 60 Euro fällt, erhält der Anleger 90 Euro ausgezahlt - eine Rendite von mehr als 12 Prozent. Das Wertpapier notiert seit anderthalb Jahren über der Schwelle von 60 Euro, aktuell bei rund 86 Euro.

An einer wichtigen Unterstützungslinie von 140 Euro notiert derzeit die Aktie der Softwareschmiede SAP. Mit dem Kauf eines Bonuszertifikates hat ein Vermögensverwalter darauf gesetzt, dass die Marke nicht deutlich unterschritten wird. Die Sicherheitsschwelle liegt bei 110 Euro - ein Sicherheitspuffer von nur 22 Prozent. Falls die Marke hält, winkt bei einer zweijährigen Laufzeit mindestens ein Seitwärtsrendite von rund neun Prozent jährlich.

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