Zusammenschlüsse in Europa mischen Rangliste der Vermögensverwalter auf
Steigende Kosten zwingen Fondsgesellschaften zu Fusionen

Der europäische Markt für Vermögensverwaltung kommt in Bewegung: Die Mega-Fusionen von Unicredito und Hypo-Vereinsbank (HVB) sowie der Fondssparten von Crédit Agricole und Banca Intesa (Nextra) machen Schlagzeilen.

FRANKFURT/M. Steigende Kosten im Finanzgeschäft, die Öffnung der europäischen Banken und Vermittler für Fremdprodukte sowie die Suche nach grenzüberschreitenden Absatzmöglichkeiten treiben die Restrukturierungen voran. „Deshalb werden wir in den kommenden Jahren weitere Zusammenschlüsse sehen“, sagt Alain Ainsworth, Mitglied des Führungsgremiums beim britischen Fondshaus Threadneedle.

Die aktuellen Deals verschieben die Kräfteverhältnisse auf dem europäischen Markt für Asset-Manager. Allein bei den auf Privatanleger zielenden Publikumsfonds spielen sich Crédit Agricole und Intesa mit einem gesammelten Vermögen von 203 Mrd. Euro auf den ersten Platz – für die Deutsche Bank mit ihrem Fondshaus DWS bleibt nur noch Rang zwei (siehe Grafik). Getrieben durch den...

 
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