Aktienrückkäufe von US-Konzernen
Das Ende der Kurskosmetik

PremiumAktienrückkäufe waren in der Vergangenheit ein starker Kurstreiber an der Wall Street. Doch nun fahren US-Konzerne ihre „Buy-back“-Programme zurück. Für Anleger ist das ein Warnsignal – und kommt zu einer ungünstigen Zeit.

Frankfurt, New YorkAktienrückkäufe waren in den vergangenen Jahren die maßgebliche Triebfeder für steigende Notierungen an der Wall Street. Doch das ist Vergangenheit. Der einstige Garant für höhere Kurse verliert  an Einfluss. Das geschieht ausgerechnet in einer Phase, in der die US-Börsen wegen hoher Bewertungen der Dividendentitel und des eingeleiteten Ausstiegs aus der ultralockeren Geldpolitik durch die amerikanische Notenbank Fed ohnehin anfällig sind für Korrekturen. Für die Börsen ist das ein Warnsignal.

Kurzfristig ist die Sache klar, wie sich Aktienrückkäufe auswirken, die im Fachjargon auch Buy-backs genannt werden: Kauft eine börsennotierte Firma eigene Dividendenscheine auf, dann profitiert der Aktienkurs...

 
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