Anlegen 2016 – Teil 8 – Wohnimmobilien
Völlig aus dem Häuschen

  • 3

Schuld für geringen Neubau wird hin- und hergeschoben

Der „Schwarze Peter“ für den zu geringen Neubau wird hin- und hergeschoben. Mal ist das geplante neue Mietrecht die Ursache, mal ist es die ab 2016 geltende verschärfte Energieeinsparverordnung (EnEV) und ein anderes Mal liegt es daran, dass die Kommunen zu wenig Bauland ausweisen und städtische Grundstücke viel zu teuer verkaufen, um darauf das bauen zu können, was am meisten gebraucht wird: preisgünstiger Wohnraum.

Ziel der EnEV ist es, den Energiebedarf und den Schadstoffausstoß weiter zu drosseln. Die Bundesregierung hofft, über die verschärfte EnEV ihren Klimazielen näherzukommen. Die Immobilienwirtschaft klagt, die Vorgaben der EnEV machten das Bauen nochmals teurer und das Vermieten unwirtschaftlich. Letzteres umso mehr aufgrund der Eingriffe in die Mietpreisgestaltung.

Obwohl die im Juli eingeführte Mietpreisbremse Neubauten nicht betrifft und die geplante Mietrechtsreform darauf abzielt, Luxussanierungen zu erschweren, verunsichern diese Maßnahmen nach Ansicht der Interessenvertreter der Immobilienwirtschaft Investoren und halten sie davon ab, neu zu bauen.   

Gründe über Gründe, warum Wohnraum sich weiter verteuern wird. Ein weiteres Argument dafür, jetzt zu kaufen, aber ohne sich dabei finanziell zu übernehmen, liefern mögliche Zinssteigerungen für Baugeld. Die Postbank rät, „angesichts der möglicherweise bald steigenden Zinsen den Kauf einer Immobilie nicht mehr auf die lange Bank zu schieben“. Im jüngsten „Marktausblick Baufinanzierung“ der Deutschen Bank für das erste Quartal 2016 geht der Pfeil für die Zinsen für Baudarlehen mit fünf- bis zehnjähriger Zinsbindung leicht nach oben.

Kommentare zu " Anlegen 2016 – Teil 8 – Wohnimmobilien: Völlig aus dem Häuschen"

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  • Solange die Politiker-Kaste ihre Kreuzchen bekommt

    werden besonders die Immobilienbesitzer den Wahnsinn
    - illegale Migranten (s.g. Flüchtlinge)
    - Krieg in Afghanistan
    - Krieg in Mali
    - Krieg im Irak
    - Krieg in Somalia
    - Krieg in Syrien
    - Krieg im Sudan
    - Krieg in der Türkei
    usw., usw., usw. (www.Einsatz.Bundeswehr.de)

    dieser s.g. "Volksvertreter" bezahlen müssen.

    Für
    - auskömmliche Renten
    - bessere Krankenversorgung
    - respektvolle Pflege
    - ausreichend Krankenpflegepersonal
    - optimale Ausstattung der Feuerwehr
    - ausreichende Infrastruktur
    usw., usw., usw.

    steht kein ausreichendes Geld zur Verfügung!

    Mit einem Wort:
    MERKEL-POLITIK (igittttt) !

  • Ein weiterer eklatanter Bereich in der langen Liste des Versagens der Bundeskanzlerin Angela Merkel. In den deutschen Großstädten kann sich kein normaler Einheimischer mehr leisten zu wohnen. Ganz bitter ist es für ältere Leute, die von windigen Immobilieninvestoren zur Profitmaximierung aus ihrem jahrzehnte-alten Umfeld gejagt werden.

    Was unternimmt die Regierung? Außer einer fragwürdigen Alibi-Mietpreisbremse, nichts! Statt Immobilienspekulanten mit Sondersteuern abzuschrecken, erlaubt die Regierung eine immer weiter wachsende Konzentration der Eigentümerstrukturen.

    Was ist unter Angela Merkel nur aus diesem Land geworden?

  • Spätestens wenn dem Staat die Knete ausgeht und es analolg der italienischen 'itschy' die örtliche Kommunalverwaltung den steuerlichen Wert der Immobile -je nach Lage etc.pp. - festlegen darf und darauf Steuern erheben wird pendelt sich das wieder ein.

    Bis dahin sind noch die mickrigen Grundsteuern zu bezahlen. Und dieses stiegen bei uns in vorletzten Jahr immerhin um 20%. Die nä. Erhöhung ist schon in 2016 angekündigt und danach in ein paar Jahren ebenfalls.

    Wie gesagt, wenn dem Staat -nicht nur durch die Eurozone- das Geld knapper werden wird er sicherlich erfinderischer. Auch die Kommunen die allesamt Pleite sind. Vielleicht gibt es dann auch eine einmalige Zwangsabgabe wie in Spanien. Wer weiß dass schon alles.

    Ganz getreu nach dem Motto, Hauptsache der Euro wird gerettet. Die Immobilienbesitzer werden dann helfen können, denn sie können nicht weg. Und von den anderen ist nichts mehr zu holen.

    Einer muß dann noch zahlen. Andere wurden bereits schon genug gerupft. Ein Hühnchen wird es dann noch geben, die sich Immobilienbesitzer nennen.

    Es ist also für das Allgemeinwohl gut, wenn dort fleißig investiert wird. Allerdings sollte man bestimmt die Immobilienrenditen vernachlässigen. Da gibt es bestimmt andere Assetklassen.

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