Depot-Contest
„Das neue Jahr wird volatiler“

China-Aktien, Hedgefonds, Erneuerbare Energien: Um auch 2014 erfolgreich zu investieren, hilft Vermögensverwaltern nur der Blick über den Tellerrand. Dabei ist plötzlich wieder „in“, was zuletzt gescholten wurde.
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DüsseldorfAuf der Suche nach Rendite haben es Anleger in 2014 gleich doppelt schwer: Zum einen nämlich lässt eine beherzte Zinswende weiter auf sich warten; Renteninvestments lohnen nur begrenzt. Zum anderen markieren die Börsen weltweit derzeit Höchststände; damit wird auch das Aktieninvestment immer riskanter. Keiner vermag zu sagen, wann es abwärts geht. So wird 2014 wohl oder übel das Jahr des Stock-Pickings – in all den Marktausblicken und Prognosen zum neuen Jahr waren sich Anlageexperten hierin einig. Nur, wer die richtigen Titel identifiziert, wird demnach Erfolg haben.

Auch die Teilnehmer des Depot-Contests der Münchner DAB-Bank sind sich bewusst, dass sie 2014 genauer hinschauen müssen. „Das neue Jahr dürfte wesentlich volatiler werden“, sagt etwa Thomas Böckelmann von der Veitsberg Vermögensbetreuung. Entscheidend werde sein, das richtige Timing zu erwischen.

Weil die Kurse in den USA und Japan bereist stark gestiegen seien, hält Böckelmann europäische Aktien, aber auch Titel aus den unter Druck geratenen Schwellenländer „für Stock-Picker interessanter“. Auch chinesischen Aktien hätten wieder Potenzial.

Schließlich kommen im Umfeld steigender Volatilität selbst Hedgefonds-Strategien in Frage. Mit dem Henderson Gartmore United Kingdom hat Böckelmann etwa einen Fonds im ausgewogenen Depot, der speziell in Long- oder Shortpositionen investiert, in Aktien also, denen ein Kursaufwertungs- oder Kursabwertungspotential zugesprochen wird.

Zyklisch anlegen und von kurzfristigen Bewegungen profitieren: Auch Frank Zaydowicz von PDB Anlage Management hält das für eine gute Beimischung einer soliden Strategie in 2014. Und auch exotische Anlagen kommen in Frage – selbst im ausgewogenen Depot. Wegen seiner guten Performance interessant sei der Schroders-Aktienfonds, der sich auf sogenannte Frontier-Märkte, sehr kleine Schwellenländer in Afrika oder im Nahen Osten, konzentriert.

Auch hält Zaydowicz einen DNB-Fonds im ausgewogenen Depot, der überwiegend in Private Equity-Unternehmen investiert. „Sollten sich die Aktienmärkte weiter freundlich entwickeln, wovon wir ausgehen, sehen wir hier ebenfalls Kurspotential“, so Zaydowicz.

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Neue Chancen für Worst-Performer

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