Drei Strategien, drei Depots
Der Dax darf jetzt nicht fallen

Für die nächsten Wochen ist Handelsblatt-Redakteur Jürgen Röder optimistisch, und Georgios Kokologiannis möchte nicht 28 Jahre auf seine Rendite warten. Kerstin Leitel setzt auf die Linde-Aktie.
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Für die nächsten Wochen bin ich optimistisch: Die Marken von rund 8.000 und 8.151 Zählern (bisheriges Rekordhoch aus dem Jahr 2007) haben beim Dax gehalten. Nun stehen die Chancen gut, dass der Leitindex weiter zulegt oder zumindest seitwärts tendiert. Deswegen habe ich ein spekulatives Produkt gekauft, einen Discount Call Optionsschein (WKN: BP6H0G).

Der Schein hat nur eine Laufzeit bis zum 16. August 2013. Gekauft habe ich 1000 Stück für insgesamt 4600 Euro und erhalte zum Laufzeitende 5000 Euro zurück, falls der Dax an dem Tag oberhalb der Marke von 7600 Zählern steht.

Falls der deutsche Leitindex zum Stichtag Mitte August unterhalb von 7100 Zählern oder darunter notiert, verfällt der Schein wertlos. Doch so weit will ich es gar nicht kommen lassen. Wenn der Dax unter 8000 Punkte rutschten sollte, werde ich den Optionsschein verkaufen -  vermutlich dann mit Verlust.

Doch das Risiko halte ich angesichts der aktuellen Börsensituation, der geringen Laufzeit von nur noch 66 Tagen und des kleinen Depotanteils von weniger als fünf Prozent der Gesamtsumme für vertretbar.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Der Dax darf jetzt nicht fallen"

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  • Depots, die zum falschen Zeitpunkt angelegt sind und dann bei neuen ATH's nicht verkauft wurden, hilft kein Gesundbeten, zu den Zeiten, wo die letzten Dummen noch hereingebetet wurden, hätte man leider am besten alles verkauft. Käufe bei ATH's brauchen meist 1 Jahrzehnt, bis sie wieder pari sind.

  • Ich drucke die Kolumne jetzt immer aus und zeige damit meiner Tochter wie man es nicht macht.

    Vielen Dank, liebes HB, für diesen Kontraindikator!

    Wie wenig Leserinteresse braucht es eigentlich damit Sie diese Rubrik endlich einstellen?

  • Was der DAX darf oder nicht,wird wohl kaum vom HB abhängen.

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