Drei Strategien, drei Depots
Mit Kursverlusten richtig umgehen

Unsere drei Redakteure reagieren ganz unterschiedlich auf die Börsenschwankungen. Jürgen Röder sucht Einstiegschancen, Kerstin Leitel will gelassen bleiben, und Georgios Kokologiannis schützt sich mit Zertifikaten.
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Es mehren sich die optimistischen Stimmen für den Aktienmarkt: Für Julius Bär dürfte die „gröbste Anpassung vorbei sein“. Die Fondsboutique Bantleon glaubt, dass der Dax zunächst einmal weiter steigen wird, die 9.000-Punkte-Marke oder sogar mehr würden durchaus im Bereich des Möglichen liegen. 

Auch ich bin vorsichtig optimistisch: Bereits zum zweiten Mal in diesem Monat haben die Anleger verstärkt zugegriffen, als der deutsche Leitindex im Bereich der 8.000-Punkte-Marke notierte. Und damit eine wichtige Unterstützungslinie für die nächsten Handelstage markiert.

Eine weitere wichtige Marke ist auch noch die derzeit steigende 200-Tage-Durchschnittslinie. Derzeit liegt sie bei zirka 7.700 Punkten. In den vergangenen Monaten hat sich der Dax-Chart zweimal dieser Linie angenähert, um anschließend wieder steil nach oben zu steigen. Das könnte auch in den kommenden Wochen oder Monaten wieder der Fall sein. Was natürlich eine sehr gute Einstiegschance wäre – falls der Dax wieder von dieser Linie nach oben abprallen sollte.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Mit Kursverlusten richtig umgehen"

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  • Derivate anstatt die tatsächlichen Aktien zu kaufen. Da wird mir ganz anders. Das liest sich ja eher wie die Apothekenumschau für die Finanzbranche.

    Am meisten kann ich noch Frau Leitls Motto abgewinnen. Auch wenn ein fast 100%iges Aktiendepot nicht mehr als konservativ zu bezeichnen ist, verfolgt sie wenigstens konsequent eine Art Strategie.

  • So ein Blödsinn, wenn der DAX Ende des Jahres bei 9000 ist, war das genau richtig!! Das Top der Indizes sieht man immer erst im nachhinein...alles möchtegerne unsinniges Gequatsche.

  • Depots, die in relativen Hochphasen angelegt worden sind, haben alle Eines gemeinsam. Sie werden nix. Sie brauchen jeden kleinen Kurshüpfer nach oben, um ein paar mickrige Prozente auszuweisen. Geht der Hüpfer wieder nach unten, ist die Miniperformance wieder im Eimer

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