Drei Strategien, drei Depots
Totgesagte lohnen sich manchmal doch

Auch kurz vor Weihnachten warten unsere Anleger nicht auf das Christkind, sondern auf eine Lösung im US-Haushaltsstreit. Solange halten sie sich mit Käufen zurück – und lassen sich so auch Chancen entgehen.
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Kommt es nun oder nicht? Das ist die Frage, die derzeit die Aktienmärkte umtreibt. Damit ist aber nicht das Christkind gemeint (da gibt es ja wohl keinen Zweifel), nein, es geht um das Fiscal Cliff. Am Dienstag zeigten sich die Börsianer optimistisch, dass die US-Politiker verhindern werden, dass zum Jahreswechsel automatisch Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen in Kraft treten. Allerdings hieß es auch, dass die beiden Verhandlungsgruppen noch immer weit auseinander liegen.

So kann die Stimmung rasch wieder umschlagen, solange nichts schwarz auf weiß vorliegt, fürchte ich. Und an der Wall Street setzte sich auch keine wirkliche Euphorie durch.

Viele Börsianer haben sich ohnehin schon in die Feiertage verabschiedet. Am Dienstag hätte man zwar mit Aktien der Commerzbank und Air Berlin noch ein kräftiges Plus machen können - aber ob man sich diese Titel wirklich unter das Kopfkissen legen kann? Ich bin da skeptisch. Das sind Aktien, die eher meine Kollegin Jessica interessieren dürften. Aktien der Commerzbank hat sie ja bereits im Depot.

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