Drei Strategien, drei Depots
Warten auf die magische Marke

Der Dax steuert neuen Rekord an und die Handelsblatt-Strategen sind auf Renditejagt. Jürgen Röder peilt eine Rendite von zehn Prozent an und im ausgewogenen Depot sind Bank of Amerika-Aktien hoch im Kurs.
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Die 10 000-Punkte-Marke habe eine geradezu „magische“ Anziehungskraft auf den Dax, sagen Händler. Und tatsächlich scheint sich der deutsche Aktienmarkt immer näher an diese Marke heranzuarbeiten. Am Mittwoch hatte der Index mit 9747,40 Zählern ein Rekordhoch markiert. Nach gut zwei Wochen im neuen Jahr ist so ein Plus von fast zwei Prozent aufgelaufen.

Aber nach der 10.000-Punkte-Marke ist noch lange nicht Schluss, wie Analysten meinen: Société Générale erwartet einen Dax-Stand von 10 200 Zähler zum Ende diesen Jahres, Equinet sagt dem Index einen Anstieg bis auf 10 800 Punkte voraus. Würde der Dax bis auf 10 800 Punkte klettern, entspräche das im Vergleich zum aktuellen Stand einem Plus von elf Prozent. Das wäre nicht zu verachten - selbst wenn der Dax 2013 sogar mit einem Plus von 26 Prozent abgeschlossen hatte.

Aber das Jahr ist noch lang, da kann noch viel passieren. „Nur weil der Dax über 10.000 Punkte steigt, heißt das nicht, dass er da bleibt”, sagte so auch Commerzbank-Stratege Andreas Hürkamp der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Korrektur sei vor allem im zweiten Halbjahr denkbar.

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