Finanzmärkte nach Italien-Referendum
Keine Panik, aber auch keine Jubelstürme

PremiumNach dem „Nein“ beim Referendum in Italien blieb der befürchtete Rückschlag an den Märkten aus. Mittelfristig sind die Aussichten an den Börsen jedoch äußerst bescheiden. Unterschätzen Investoren die politischen Risiken?

FrankfurtMit großer Mehrheit haben sich die Italiener gegen die von Regierungschef Matteo Renzi gewünschte Verfassungsreform ausgesprochen. Als sich die Niederlage abzeichnete, kündigte der Premier seinen Rücktritt an. Das befürchtete Beben an den Finanzmärkten blieb allerdings aus.

Im Gegenteil: Europäische Aktien verbuchten teilweise satte Kursgewinne, der deutsche Dax legte bis zum Montagnachmittag über 1,5 Prozent zu. Analysten nannten vor allem zwei Gründe für die positive Reaktion: Erstens hatten die Marktteilnehmer den Ausgang so erwartet, anders als bei den Abstimmungen der Briten zum Brexit und der Wahl des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Deshalb war die Niederlage von Renzi auch bereits...

 
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