In der Quartalsbilanz der Investmentfonds für das erste Quartal schneiden auch Schwellenbörsen gut ab
Japanische Aktien machen das Rennen

Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Japan und Schwellenländer brachten den Anlegern in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres die besten Wertentwicklungen. Das zeigt die Quartalsabrechnung, die das Researchunternehmen Feri Trust dem Handelsblatt zur Verfügung stellte.

FRANKFURT/M. Die seit über einem Jahr laufende Aktienhausse ist nach Ansicht vieler Experten nicht gefährdet. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, dürften die schon im ersten Quartal am Ende der Hitliste rangierenden wertstabileren Anlagegruppen wie Immobilien-, Geldmarkt- und Rentenfonds auch in den folgenden Quartalsbilanzen ihre hinteren Platzierungen behalten.

Die Auswertung umfasst die rund 6 000 in Deutschland angebotenen Investmentfonds. Insgesamt 35 Fonds-Anlageschwerpunkte werden berücksichtigt. Die Reihenfolge der Platzierung richtet sich nach der durchschnittlichen Wertentwicklung der einzelnen Gruppen im ersten Quartal. Zur längerfristigen Orientierung ergänzt Feri Trust die Daten um die Performance der vergangenen zwölf Monate. Parallel zur Gesamtübersicht werden auch die ertragreichsten Produkte im ersten Quartal bei jeder einzelnen Fondsgruppe genannt.

Gewinner der Quartalsabrechnung sind die Aktienfonds für japanische Nebenwerte, die im Schnitt 31 Prozent zulegten. Die auf Standardwerte des Landes ausgerichteten Portfolios kommen mit 18 Prozent auf Platz drei. Die Börse Tokio ist bereits seit längerem auf Haussekurs. Entsprechend erfolgreich waren die Fonds auch in den vergangenen zwölf Monaten.

Osamu Tokuno, der in Tokio ansässige Fondsmanager des ertragreichsten Fonds für japanische Nebenwerte, glaubt, dass der Trend anhält. Der Lenker des Invesco GT Japan Enterprise Fund der britisch-amerikanischen Fondsgesellschaft Invesco argumentiert: „Die Bewertungen sind attraktiv und bei kleineren Unternehmen rechnen wir mit einem weiteren Anstieg der Gewinne um 20 Prozent im kommenden Jahr.“

Optimismus versprüht auch der Invesco-Chefstratege für Japan, Atsushi Kawakami. Er wittert das Ende der großen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise der neunziger Jahre. Kawakami setzt auf die Restrukturierung der Unternehmen, die Erfolge der Finanzmarktreformen der Regierung und den Rückgang der faulen Kredite.

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