Invesco-Anlagestratege Bernhard Langer
„Dieser Pessimismus ist wunderbar“

PremiumInvesco-Anlagestratege Bernhard Langer lässt Algorithmen für sich arbeiten. Im Interview spricht er über computergestütztes Investieren, die Folgen des Brexits und erklärt, wieso er die US-Präsidentenwahl abgehakt hat.

DüsseldorfEr nimmt’s gelassen. Der Chef für Quantitative Strategien beim US-Fondshaus Invesco lässt Algorithmen arbeiten, statt sich von den Finanzmärkten treiben zu lassen. Zufrieden ist Bernhard Langer, wenn er in seinem 35 Milliarden Dollar schweren „Quant-Portfolio“ zur Hälfte richtig liegt mit der Aktienauswahl. Die bröckelnden Aktienkurse bringen den Münchener nicht aus der Ruhe – die Modelle werden es richten. Darüber schreibt der Diplom-Betriebswirt gerade ein Buch.

Herr Langer, zieht der nächste Börsensturm auf?
Seit 2008 haben wir das Gefühl, von einer Krise in die nächste zu geraten. Dennoch ist die Gesamtvolatilität zum Beispiel im deutschen Dax auf Normalniveau – bei rund...

 
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