Musterdepots
„Die Schere wird sich schließen“

Daniel Hupfer glaubt an die kriselnde Bankenbranche Südeuropas. Und Georgios Kokologiannis erklärt, wie der Dax den Vorsprung zum Dow halten kann, auch wenn die Stimmung jenseits des Atlantiks besser ist als hierzulande.
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Von der neuen Präsidentin der amerikanischen Notenbank Janet Yellen erwarten wir eine Beibehaltung des bisherigen geldpolitischen Kurses der US-Notenbank. Die Geldpolitik wird expansiv bleiben, selbst wenn die US-Arbeitslosenquote unter die Schwelle von 6,5 Prozent fällt, wird die Notenbank mit Zinserhöhungen warten.

Die Fed hat angekündigt, die monatlichen Anleihekäufe in Höhe von 85 Milliarden US-Dollar im Januar und Februar jeweils um 10 Milliarden US-Dollar zu reduzieren. Unter der Annahme, dass die Notenbank die aktuelle Geschwindigkeit des Tapering beibehält, wird sich die US-Notenbankbilanz fast das ganze Jahr 2014 weiter ausweiten.

Da derzeit auch von den Notenbanken in der Eurozone, Großbritannien und Japan weiterhin expansive Impulse ausgehen, sollte das gute Umfeld für risikobehaftete Anlagen zunächst Bestand haben.

Von der Unternehmensseite gab es heute wieder eine wahre Datenflut. Aus dem Bankensektor berichtete BNP Paribas weniger gut. Frankreichs größte Bank überraschte mit einem sehr niedrigen Nettogewinn von 127 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es noch 519 Millionen Euro.

Hintergrund ist insbesondere eine Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten in den USA. Wir rechnen für den Bankensektor insgesamt mit einem guten Jahr 2014, insbesondere die südeuropäischen Banken sollten Aufholpotential haben. Hintergründe für diese Einschätzung sind die zunehmende Konjunkturerholung und eine zunehmende Bereinigung der Kreditportfolien bzw. von Altlasten aus der Finanzmarktkrise.

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