Musterdepots
Gefahren der Märkte nehmen zu

Steigende Kurse geben Anlegern nicht nur Grund zur Freude, sondern auch eine Chance für Gewinnmitnahmen. Rückschläge in den kommenden Tagen sollten deshalb keine Überraschung sein, meint Georgios Kokologiannis.
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Die Aktien haben ihren fulminanten Anstieg weiter fortgesetzt. Es ist klar, dass die Ankündigung des Anleihe-Kaufprogramms durch die Europäische Zentralbank den Takt für die Börsen vorgibt. Die Bergfahrt kann noch eine Zeit weiterlaufen. Es ziehen die Argumente: Ein fallender Euro stärkt die Konjunktur, der tiefe Ölpreis wirkt in die gleiche Richtung, ebenso der tiefe Zins.

Parallel zu den steigenden Kursen steigen aber auch die Bewertungen der Aktien. Deshalb nehmen die Gefahren für die Märkte zu. Die Börsen werden zumindest anfälliger für Gewinnmitnahmen. Größere Abschläge an einzelnen Tagen sollten nicht überraschen. Aber das sind die Anleger bereits aus dem vergangenen Jahr gewohnt.

Für den Dax-30 beispielsweise liegt das geschätzte Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2014 bei etwas über 15. Noch deutlich teurer sind die Titel an der Wall Street. Dort ist demnach das Enttäuschungspotenzial bei den kommenden Gewinnmeldungen der US-Unternehmen noch größer als in Deutschland und auch in Europa.

Kommentare zu " Musterdepots: Gefahren der Märkte nehmen zu"

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  • @Herr Kokologiannis

    "Allerdings sind Aktien noch nicht zu teuer."

    Jetzt komme ich mir als Leser aber komplett vergaukelt vor. Seit Monaten werden Sie nicht müde auf die Überbewertung von Aktien hinzuweisen, wollen selber erst wieder bei einem Dax bei ca. 8.000 in Aktien/ETFs gehen und schreiben jetzt, dass Aktien nicht zu teuer sind?!?

    Ich hätte Ihnen wenigstens den Mumm zugetraut a) auch Ihre Verluste zu berichten + b) uns mit dieser medialen Gehirnwäsche zu verschonen.

    Schade.

  • @Hr. Kokolores: nachdem die Aktienmärkte das ganze Jahr 2014 über zu teuer waren, ist das plötzlich nicht mehr der Fall? Soll ich das als Kontraindikator sehe? Vielleicht Die wichtigste Bedeutung Ihrer Aussage...

  • Lieber Herr Redakteur,

    heimlich still und leise das 10.800er Reverse-Zertifikat ausgetauscht? Wie hoch war der realisierte Verlust? Knappe 2.000 Euro, oder?

    Sie sollten wenigstens die Größe haben auch zu Ihren Verlusten zu stehen.

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