Musterdepots
Quo vadis Aurum?

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Was den Goldpreis hält

Die Wahrscheinlichkeit für einen anziehenden Goldpreis ist momentan gering. Darauf deuten Indikatoren des Analysehauses Sentix hin, das Daten zur Gemütslage der Anleger untersucht und daraus Prognosen für den weiteren Verlauf an den Kapitalmärkten ableitet.

Demnach reflektiere die Stimmung der Investoren erstmals seit November vergangenen Jahres wieder mehr optimistisch eingestellte Marktteilnehmer. Doch der rasante Anstieg des sogenannten „Sentiments“ wirke bremsend auf das weitere Kurspotenzial des Edelmetalls, das aktuell bei rund 1150 US-Dollar je Feinunze notiert.

Unabhängig von dem kurzfristig nur geringen Kurspotenzial, nähert sich die Notierung meiner Meinung nach einem Preisniveau an, das es selbst für Edelmetallskeptiker interessant erscheinen lässt: Bei etwa 1.100 US-Dollar liegt eine Art langfristige Preisuntergrenze, schätzen Experten. So viel koste allein die Förderung.

Wichtig allerdings: Wer hierzulande auf eine langfristige Kehrtwende setzen möchte, sollte bevorzugt beispielsweise in währungsgesicherte Gold-ETCs („Exchange Traded Commodities“) investieren. Denn eine Erholung dürfte erfahrungsgemäß mit einer Dollarschwächung einhergehen, die den Preisanstieg für Anleger aus dem Euro-Raum andernfalls konterkarieren würde.

Kommentare zu " Musterdepots : Quo vadis Aurum?"

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  • Quo vadis Goldpreis? Nach Ihrem Artikel weiß ich es leider immer noch nicht. Vielleicht haben Sie aber einen Praktikanten, den Sie mit Recherche-Aufgaben betrauen können. Nachfolgend meine Fragen.

    Die Märchenerzähler in den Banken sehen Gold als langfristige Depot-Beimischung, die einen Schutz gegen Geldentwertung bringen soll. Im Vorbeigehen lese ich nun, dass der Goldpreis 21 Jahre lang (von 1980 bis 2001) Jahr für Jahr gesunken ist. Ist das nun Inflationsschutz? Oder für welche Jahre darf man ihn erwarten?

    Weiter sagen meine geliebten Banker, dass alle Sachwerte einen Inflationsschutz bieten. Also haben wir ein Konkurrenzverhältnis. Da wüßte ich doch gerne, wie Gold im Konkurrenzumfeld abschneidet. Beispielsweise im Vergleich zu Aktien, Oldtimern oder Immobilien.

    Und dann erzählen die Banker seit Jahr und Tag, Gold sei ein Schutz in Krisenzeiten. Ich habe keine Krisenzeiten erlebt (die Banker übrigens auch nicht) und kann die Stichhaltigkeit des Arguments nicht überprüfen. Aber ich frage gerne Google. Hier sind die meisten Zuschriften anderer Meinung. Oder lesen wir doch einmal bei Wikipedia. Dort ist zu lesen: "In Kriegszeiten sinkt die Goldnachfrage und damit auch der Goldpreis. Der Hunger und die Verarmung der Bevölkerung führen zu verstärktem Goldverkauf".

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